Ferienspiel-Abenteuer mit Asterix und Obelix

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Jülich. „Wir befinden uns im Jahr 2014 nach Christus. Die ganze Woche war von bunten Aktionen rund um die Helden aus Asterix besetzt. Die ganze Woche? Nein. Nur von Montag bis Samstag, der Sonntag ist gallierfrei.“ Humorvoll zog Pfarrer Horst Grothe von der Evangelischen Kirchengemeinde Jülich beim Dank-Gottesdienst in der Christuskirche das Fazit zum Abschluss der Ferienspiele.

Diesmal hatte Almut Wolff die Geschichte von der Suche der Gallier Obelix, Majestix und Miraculix mit den Ferienkindern ersonnen und mit Unterstützung von Birgit Krebs, Jugendmitarbeiter Tobias Storms und über einem Dutzend Teamern in die Tat umgesetzt. Da kleidete sich der Nachwuchs mit Schürzen und Gürteln zünftig ein und bewies sich bei einer Prüfung als richtige Gallier. Mit einer „modernen Kutsche“, einem Reisebus, ging es zu den wilden Belgiern ins Dreiländereck und in ein „gefährliches“ Labyrinth.

Asterix selbst taucht letztendlich in einem Paket auf, das Obelix auf seiner Geburtstagsfeier öffnet. Denn diesen Tag hat der übergroße Gallier völlig vergessen. Dabei hat Asterix ihm extra einen Saft brauen lassen, der nach Zaubertrank schmeckt, obwohl er keiner ist. Denn diesen darf Obelix nicht trinken, seit er als Kind hinein gefallen ist.

Henrike Wolff und Marius Reuter sagten beim Abschlussgottesdienst im Namen der Teamer herzlichen Dank bei Birgit Krebs, der „guten Seele der Ferienspiele“, Tobias Storms, der die Kinder in seiner vergleichsweise kurzen Zeit als Jugendmitarbeiter jedes Mal aufs Neue verzaubere, und vor allem auch Almut Wolff – Mutter, Erschafferin und Kern der Ferienspiele. Um sie herum baue sich alles auf.

Für 15 Ferienspiele mit „top durchdachten Geschichten, wunderschönen Kulissen, Anregungen für unsere Selbstständigkeit und Kreativität, das Aufbauen unseres Selbstbewusstseins, tolle Bekanntschaften, die schönen Ausflüge, eine Möglichkeit, an den Aufgaben zu wachsen, die wir von dir bekommen haben“, dankten sie Almut Wolff.

Es war gleichzeitig ein Abschied von der engagierten Initiatorin, die sich nach 15 Jahren zurückzieht. Mit einer „Stellenbeschreibung“ der neu zu besetzenden Stelle als Leitung der Ferienspiele verabschiedete sie sich in der Christuskirche von allen Beteiligten. Ihre eigenen Kinder seien der Motor für ihr Tun gewesen, erklärte sie. „Ohne sie hätte ich all das hier nie erlebt.“

Ihre eigene Begeisterungsfähigkeit konnten die Kirchgänger allerdings „live“ erleben, als Almut Wolff mit den Ferienkindern zuvor noch einmal das eigens von ihr für die aktuellen Ferienspiele getextete Lied anstimmte: „Gallier – das sind wir. Unsre Freunde, die sind hier.“

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