Jülich - Ferienschule für Nachwuchskicker

Ferienschule für Nachwuchskicker

Von: hfs.
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Zum Abschluss des Ferienscamps
Zum Abschluss des Ferienscamps wurden in den jeweiligen Gruppen die „Mülleimer-Torschützenkönige” ermittelt. Foto: hfs.

Jülich. Nun lockt das elfte Fußball-Feriencamp der „Zehner”. Sagen die beiden Macher der jetzt zu Ende gegangenen zehnten Auflage, Hans Scheiba und Peter Kosprd.

Sie zogen nach der Jubiläumsveranstaltung ein durchaus zufriedenes Fazit, wenn auch mit einem Hauch von Enttäuschung.

„Dieses Jahr haben viele Eltern wenig Interesse gezeigt, was ihre Kinder denn in einem Fußballcamp so machen”, sagt Peter Kosprd nach dem Familientag, als er mit seinem Mitstreiter Hans Scheiba ein Fazit zog. War bisher gerade der Schlusstag für die gesamte Familie vorgesehen, zeigte sich in diesem Jahr, dass nur sehr wenige Erziehungsberechtigte der Einladung gefolgt waren.

Lag es am schlechten Wetter, das gerade den Schlusstag überschattete? Oder waren es zum Teil die weiten Anfahrtswege, die die Elternteile morgens und abends in Kauf nehmen mussten, um zum Beispiel aus Alsdorf, Bergheim oder dem Kreis Heinsberg zum Karl-Knipprath-Stadion zu kommen.

„Leider war es so, dass die Kinder morgens am Stadioneingang abgesetzt und dort auch am Abend wieder abgeholt wurden. Das war schade”, klagte Kosprd, der ansonsten von einem sehr gelungenen Camp berichtete.

Da an manchen Tagen das Wetter nicht mitspielte, hatte Hans Scheiba schon im Vorfeld nach Alternativen gesucht. So wurde das Hallenbad „unsicher” gemacht, die 131 Kids besuchten den Brückenkopf-Park oder die Festung Zitadelle.

„Es ist doch toll, etwas über Napoleon zu erfahren. Den ganzen Tag wollte ich sowieso nicht Fußball spielen”, sprach einer der Kinder sicherlich Hans Scheiba aus der Seele, denn der bemüht sich seit Beginn der Fußball-Ferienschule um Ausgleichsaktivitäten

„Und das ist ihm auch in diesem Jahr wieder hervorragend gelungen”, lobte Kosprd, der allen 15 Trainern ein dickes Lob aussprach. „Sie haben alle ein riesiges Engagement gezeigt”, meinte er insbesondere in Bezug auf zwei Nachwuchstrainer, „die sich beide hervorragend integriert haben.”

Ein riesiges Lob galt nicht zuletzt den rund 45 Helferinnen und Helfern sowie dem für die Verpflegung zuständigen Metzgermeister Hans-Günther Schepanski. „Bei den kühlen Witterungen haben die Kinder gefuttert wie noch nie. Ein Zeichen, dass es allen geschmeckt hat - dank der Vielfalt im Speisenangebot”, so Kosprd.

Insbesondere die kleinen Mahlzeiten zwischendurch - Äpfel, Paprika, Gurken oder Möhren - waren der Renner. Ein Dankeschön sagte Kosprd auch in Richtung der Stadtwerke Jülich, die in diesem Jahr als Schirmherrn zur Verfügung standen. „Ohne Sponsoren wäre eine solche Großveranstaltung nicht zu bewältigen”, ergänzte Hans Scheiba. So freute sich das Organisationsteam einmal mehr über viele Spender, denen der Dank für ihre finanzielle Unterstützung galt.

Dass auch das 11. Fußball-Feriencamp über die Bühne geht, ist inzwischen ein Fakt. Mit Joseph Krott steht auch schon der nächste Schirmherr fest. Schon jetzt gibt Peter Kosprd den Eltern, die ihre Kinder fürs nächste Jahr anmelden werden, einen guten Rat: Frühstmögliche Anmeldung, denn am Jubiläumscamp durften insgesamt 40 Kinder nicht teilnehmen, weil ihre Anmeldungen zu spät eingegangen waren.
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