Feldgottesdienst des Denkmalvereins bleibt vom Gewitter verschont

Von: jago
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Diakon Rudolf Schriewer aus Elsdorf zelebrierte bereits zum 15. Mal den Feldgottesdienst, den der Denkmalverein Höllen-Bettenhoven zum 30. Mal an der St.-Katharina-Kapelle organisiert hatte. Foto: Jagodzinska

Höllen. „Wir hoffen, dass die himmlischen Elemente den festlichen Aktivitäten wohlwollend gegenüberstehen und wir den Tag gemeinsam in der schönen Natur verbringen können“, hatte der Denkmalverein Höllen-Bettenhoven in seiner Einladung zur Teilnahme am Feldgottesdienst am letzten Maisonntag neben der Höllener Kapelle St. Katharina gewünscht.

Eine Stunde vor Beginn gingen noch sorgenvolle Blicke gen Himmel, als dunkle Gewitterwolken aufzogen und ein bedrohliches Grummeln nichts Gutes verhieß. Doch ebenso schnell, wie sie gekommen waren, verzogen sich die Regenwolken.

Die 30. Auflage

Die Sorgenfalten der Organisatoren wichen einem entspannten Lächeln, als der Feldgottesdienst von Diakon Rudolf Schriewer begonnen wurde. Beim Jubiläumsgottesdienst – nach dem Auftakt 1987 war es bereits die 30. Auflage – stellte der Geistliche aus Elsdorf, der zum fünfzehnten Mal am liebevoll hergerichteten Open-Air-Altar zelebrierte, die Frage „Wo und wann können wir heute das Angesicht Gottes erfahren?“ in den Mittelpunkt seiner Betrachtungen.

Die friedlich heimische Atmosphäre im Schatten der Kapelle erfreut sich stets großen Zuspruchs der Gläubigen, und so wurde die Abwechslung im liturgischen Jahresablauf auch in diesem Jahr gerne angenommen.

Persönliche Begegnung wichtig

Diakon Schriewer betonte, wie wichtig nicht nur in diesem Rahmen die persönliche Begegnung von Mensch zu Mensch sei. „Face to face“ solle auch das Herz nicht aufhören, den Kontakt zu suchen, so dass die Zuwendung in der Sprache der Liebe zu einer menschlichen Gemeinschaft führe. Daraus erschloss sich auch die Antwort auf die eingangs gestellte Frage: „Wir finden Gottes Angesicht in der Begegnung mit dem Nächsten.“

Der Vorsitzende des Heimatvereins, Georg Großkopf, dankte dem Kirchenchor für die musikalische Aufwertung des Gottesdiensts, sowie den vielen freiwilligen Helfern, ohne die die Planung und Realisierung nicht hätte bewältigt werden können.

Im Anschluss an den geistlichen Teil nutzten viele Gäste die kulinarischen Angebote, die die Mitglieder zum gemütliche Beisammensein am Ehrenmal rund um den Höllener Wappenbaum vorbereitet hatten.

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