Jülich - FDP-Landespolitiker betonen die Bedeutung des ländlichen Raums

FDP-Landespolitiker betonen die Bedeutung des ländlichen Raums

Von: Kr.
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Sie standen den Gästen Rede und Antwort: von links Wolfgang Steufmehl, Stadtverbandsvorsitzender der FDP Jülich, Steffen Lenzen (MdL), Stephen Paul (MdL), Alexander Willkomm und Clemens Schüssler, FDP-Fraktionsvorsitzender Jülich. Foto: Kròl

Jülich. Eigentlich war der Besuch der beiden Landtagsabgeordneten der FDP Stephen Paul, Sprecher für Bauen, Wohnen und Stadtentwicklung aus Ostwestfalen-Lippe, und Steffen Lenzen, Landtagsabgeordneter der FDP aus dem Nachbarkreis Heinsberg, im Jülicher Land länger geplant, doch wichtige Ausschusssitzungen hielten sie in Düsseldorf fest.

So wurde nichts aus der geplanten Ortsbegehung in Linnich, doch Zeit nahmen sich die beiden Politiker auf Einladung des Kreisverbandes der FDP zu einer Diskussionsrunde in „Wilhelms Brauhaus“ in Jülich. Etwa 20 Parteimitglieder und interessierte Bürger hatten sich dort eingefunden, um den beiden Landtagsabgeordneten auf den Zahn zu fühlen. Das große umfassende Thema war dabei die Entwicklung des ländlichen Raums, doch natürlich wurde auch das Thema „Ausstieg aus den Koalitionsverhandlungen“ angesprochen.

Zunächst einmal begrüßte Alexander Willkomm, Vorsitzender des Kreisverbandes, die Gäste, und dann stieg man auch schon gleich ein. Die beiden Landespolitiker erklärten, dass es im Gegensatz zu Berlin in der Koalition mit der CDU im Landtag gut angelaufen sei. Man habe schon einiges bewegt und dabei auch das Augenmerk auf den ländlichen Raum gerichtet, der, so meinte Paul, von der rot-grünen Regierung nicht nur vernachlässigt, sondern auch gebremst wurde.

„Die ländlichen Regionen tragen mit zur Wohlstands- und Wachstumsentwicklung in NRW bei. Deshalb sollte ihnen auch im Landesentwicklungsplan Luft zum Atmen gelassen werden, um ihre Stärken entwickeln zu können.

„Auch der ländliche Raum muss sich ausweiten können, um damit auch die Ballungsgebiete zu entlasten. Rot-Grün war gegen eine weitere Flächenversiegelung auf dem Land.“, erklärte er. So sah er es auch als dringend notwendig an, die finanzielle Situation der Kommunen zu verbessern, damit sie nicht noch ihre Chance in der wirtschaftlichen Entwicklung durch höhere Grund- und Gewerbesteuern zunichtemachen müssten.

„Heimat“ war ein wichtiges Thema, denn, so berichtete Paul, man habe beschlossen, 100 Millionen Euro in die Stärkung der Heimat zu investieren und damit nicht nur das Heimatgefühl zu stärken, sondern auch das Ehrenamt, über das sich doch viele Bürger identifizieren.

So gaben die beiden Landtagsabgeordneten dem ländlichen Raum gute Chancen für die Zukunft. Man habe ein Entfesselungspaket geschnürt, das unter anderem auch die Ladenöffnungszeiten an Sonntagen neu regeln soll und für verkaufsoffene Sonntage neue Rechtssicherheit bringt.

Es gab noch eine Reihe von Fragen zu beantworten. Man sah aber auch die FDP selbst auf einem guten Weg, auch im Kreise Düren, denn hier habe man in den vergangenen Jahren über 20 neue Mitglieder gewinnen können.

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