FDP hofft auf mehr Ratsmandate

Von: ptj
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Die Jülicher Liberalen: In der Mitte ist FDP-Stadtverbandsvorsitzender Winfried Cremerius zu sehen, links neben ihm Schatzmeister Markus Hilgers, rechts an seiner Seite die stellvertretende Kreisvorsitzende Anneliese Conrad-Wienands und Fraktionsvorsitzende Ulrike Fink. Foto: Jagodzinska

Jülich. Auf ein „sehr arbeitsreiches Jahr in Partei und Fraktion” blickten die Freien Demokraten des Stadtverbands Jülich beim ordentlichen Parteitag zurück. Vorsitzender Winfried Cremerius nannte in seinem Bericht unter anderem die Umbenennung der Partei in „FPD-Stadtverband”.

Unter seinem Vorsitz startete die FDP mit zwei erfolgreichen öffentlichen Sammlungen für die Jülicher Tafel, gefolgt von einem Frühjahrsputz auf dem Schlossplatz. Sie riefen einen monatlichen Stammtisch am ersten Mittwoch im Monat in der „Bastei” ins Leben. Ferner waren sie auf der Rheinlandschau vertreten und folgten fast allen Einladungen in mehrfacher Besetzung.

Cremerius bekundete seine Teilnahme an zwei Jülicher Stadtgesprächen und am Runden Tisch der Werbegemeinschaft und seine Aktivität im Bürgerbeirat „Historische Festungsstadt”. Ferner besuchte er Bürgerinitiativen gegen den Schwerlastverkehr und Anwohner der Jülicher Tafel, wollte aber „noch keine Position abgeben”.

Der Bericht von Ulrike Fink aus der Stadtratsfraktion kreiste um Themen wie Innenstadtsanierung und Denkmalschutz, Schwimmleistungszentrum, Umzug der Realschule und die Zukunft der Stadthalle. Die Anträge der Liberalen bezogen sich auf die Unterbringung des Archivs und die Sanierung von Straßen, Wegen und Plätzen für 250.000 Euro.

Der FDP-Stadtverband machte im vergangenen Geschäftsjahr einen Überschuss von fast 3600 Euro und verfügt insgesamt über ein sattes Plus von über 17.000 Euro, das auch nach drei Wahlvorbereitungen die Finanzierung der Ziele der kleinen Partei gewährleistet.

Beim Tagesordnungspunkt „Verschiedenes” ging es wieder ums Geld: Dr. Harald Conrad erwähnte den Besuch einer vierköpfigen Delegation des Theaterausschusses bei Bürgermeister Heinrich Stommel in Erwartung einer Ausfallbürgschaft von 5000 Euro für die Theaterreihe. Diese wurde wegen der städtischen Schulden abgelehnt. Nach Bekunden Dr. Conrads wolle sich Stommel nun um andere Geldgeber kümmern. Eine verkürzte Saison soll die Theaterreihe retten.

„Aus Bescheidenheit” hatte der FDP-Stadtverband im Januar nur sechs Delegierte für die Reserveliste gewählt. „Aufgrund gewisser bundesweiter Erfolge” wollte man sich nun die Möglichkeit nachrückender Kandidaten sichern und wählte einstimmig folgende Kandidaten für die Plätze sieben bis zwölf: Egbert Reinarts, Volkmar Egon Möllers, Wolfgang Steufmehl, Dr. Harald Conrad, Anneliese Conrad-Wienands und Franz-Volker Haase. Schatzmeister Markus Hilgers will sich mit Unterstützung der Partei als Ortsvorsteher Kirchbergs und als Stadtvertreter bewerben. Hintergrund ist unter anderem, wie es in der Versammlung formuliert wurde: „In vielen Dörfern wird der Ortsvorsteher gewählt”.

Weitere Wahlergebnisse: Jordis Fink und Wolfgang Steufmehl wurden als Kassenprüfer des Stadtverbandes bestätigt. Als Delegierte zum FDP-Kreishauptausschuss wurden Winfried Cremerius, Markus Hilgers, Dr. Gerd Schumacher und Jordis Fink gewählt. Wolfgang Steufmehl, Erika Wolf und Marion Osterfeld wurden zu Ersatzdelegierten bestimmt.
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