FDP fordert eine Offensive für Gründer

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Linnich. „Die so genannte Wutrede von Christian Lindner im Landtag hat noch einmal verdeutlich, dass in der Politik häufig der Respekt für Gründer fehlt“, sagt Linnichs FDP-Vorsitzender Patrick L. Schunn.

Die Gründung von Unternehmen werde durch viele Vorschriften und Auflagen behindert. „Wer eine innovative Idee hat, muss sich in Deutschland erst monatelang mit unnötiger Bürokratie herumschlagen, statt die Idee in die Tat umzusetzen“. In Linnich fehle derzeit jeglicher Anreiz, sich selbstständig zu machen.

Dabei habe Linnich mit verhältnismäßig günstigen Mieten, freien Ladenlokalen und dem Ausbau des Breitbandnetzes gute Voraussetzungen geschaffen. Das scheine aber in der Verwaltungsspitze und bei der Ratsmehrheit noch nicht angekommen zu sein. Die Schaffung von Coworking-Angeboten für Gründungswillige und junge Selbstständige werde von der Ratsmehrheit abgelehnt. In der Verwaltung fehle es schlicht an Personal und Zuständigkeiten für die Unterstützung von Gründern.

Neuen Fachbereich bilden

Schunn hat im Falle seiner Wahl zum Linnicher Bürgermeister die Bildung eines Fachbereichs für Wirtschaft und Stadtentwicklung angekündigt. „Wir können die Bürokratie von Land und Bund nicht beseitigen, aber wir können Gründungswillige auf ihrem Weg in die Selbstständigkeit unterstützen. Davon profitiert auch Linnich“, sagt er. Der neue Fachbereich soll unter anderem für Gründer bei der Suche nach einem passenden Geschäftslokal oder Büroraum unterstützen und ihn durch den bürokratischen Dschungel lotsen.

Die Linnicher Liberalen sprechen sich für eine Offensive für Gründer aus. „Wir müssen ein Klima schaffen, in dem sich Gründer wohlfühlen und gerne nach Linnich kommen. Linnich hat klar Bedarf, Unternehmensgründungen zu erleichtern. All die Mutigen, die für ihre Ideen brennen und den Schritt in die Selbstständigkeit wagen, sollten unterstützt und nicht gebremst werden“, fordert Schunn abschließend.

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