FC Rurdorf verliert: Konsequenz aus dem Trainingsdefizit

Von: hfs.
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Rurdorfs Klaus Voike (rechts) startet durch, Matthias Krings, Kapitäen des SC Kelz, hat in dieser Szene das Nachsehen. Foto: Kròl

Jülich. „Jetzt bin ich froh, dass es in die Winterpause geht“, sagte nach dem 2:4 gegen Kelz der Rurdorfer Trainer Werner Schönen. Der Grund für seinen „Stöhner“ war verständlich. Zum dritten Mal in Folge vergeigte der FC Rurdorf ein Heimspiel.

„Man merkt einfach, dass unter der Woche die Trainingsbeteiligung zu wünschen übrig lässt. Wenn man als A-Ligist nur mit sechs oder sieben Leuten trainieren muss, ist das zum einen mehr als frustrierend. Zum anderen merkt man das dann auch in der Spielen.“ So auch gegen den SV Kelz, der auch in der Höhe verdient die Punkte mit nach Hause nahm.

Kläglich

„Unsere Gäste waren einfach zielstrebiger, haben konsequent die Möglichkeiten genutzt, hätten auch noch höher gewinnen können“, meinte Schönen, der bei seinen Akteuren aber auch erleben musste, dass der Torabschluss teils kläglich war. „Auch wenn Kelz die größeren Möglichkeiten hatte, wir hätten noch gewinnen können“, wenn denn die Tore gefallen wären. Aber die Abschlussschwäche war schon eklatant, zum anderen verhinderte der Kelzer Keeper mit einigen guten Paraden, besonders zwischen der 60. und 75. Spielminute, dass der FCR nach dem 2:2-Ausgleich durch Klaus Voike in Führung gehen konnte.

Zuvor hatte der Rurdorfer Yannic Schönen einen unberechtigten Elfmeter verschossen (60.), aber auch die Gäste nutzen einen, allerdings berechtigten Elfmeter nicht, da Sven Bernards an Rurdorfs Keeper scheiterte (47.). Dass Rurdorf nach einem Eigentor von Löhr zum 2:3 der Ausgleichstreffer verwehrt wurde – der Ball hatte nach Auffassung des Linienrichters vor dem Pass von Marco Peters die Außenlinie überschritten –, machte die Dramatik in der Schlussphase deutlich.

Konter eingefangen

„Wir haben natürlich aufgemacht, wollten noch den einen Punkt. Aber dann sind wir in einen Konter gelaufen, die Niederlage war besiegelt“, erlebte Werner Schönen das 2:4, das aber angesichts der überlegen geführten ersten Hälfte des SV Kelz völlig in Ordnung ging.

Ein bitterer Wermutstropfen für den FC war allerdings die schwere Verletzung, die sich Chris Hogl in der 10. Minute zuzog. Der musste vom Notarzt noch auf dem Platz versorgt werden, ehe er ins Krankenhaus transportiert werden konnte. Dass Spiel war gut 25 Minuten unterbrochen. Natürlich übermitteln die Rurdorfer Akteure und Verantwortlichen beste und rasche Genesungswünsche, denen sich die Sportredaktion gerne anschließt.

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