FC Rurdorf: Gute Gelegenheit, den Ruf aufzupolieren

Von: hfs.
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Jülich. Wenn am Sonntagnachmittag der FC 06 Rurdorf auf den Platz geht, sein Kreisliga-A-Spiel gegen den Gast vom Türkischen SV Düren bestreitet, dann hat Trainer Werner Schönen nur einen Wunsch.

„Endlich noch einmal gewinnen, den Fans ein schönes Spiel zeigen.“ Es ist eine Partie, in der man von der ersten bis zur letzten Minute zeigen sollte, „was wir eigentlich drauf haben“. Denn das, so sagt er klipp und klar, habe man besonders in den letzten drei Spielen vergessen lassen. „Es fehlte einfach der letzte Biss, die Konzentration und bei einigen Akteuren auch der Wille“, hatte Schönen den Eindruck.

Besonders die jüngste 1:5-Niederlage bei Jugendsport Wenau ärgerte ihn. Denn da kassierte der FCR innerhalb von vier Minuten drei Gegentore. „Es kann einfach nicht sein, dass alle Mann versuchen, einen 1:2-Rückstand wettzumachen, jede Grundordnung verloren geht, und wir dann untergehen .“

So fordert er nun vor dem Gang gegen den TSV vollen Einsatz und vor allen Dingen endlich einmal wieder drei Punkte. Inwieweit sich seine Jungs dazu aufraffen werden, muss abgewartet werden. Auf jeden Fall sieht der FC-Trainer die Spieler in der Bringschuld. Nach einer tollen Hinrunde und einer anfänglich guten Rückrunde ging es nach diversen Niederlagen tabellenmäßig bergab. „Da waren einige Schlappen dabei, die völlig unnötig waren“, resümiert Schönen, der sich am Ende der Saison vom FC verabschiedet.

Dass die Gäste auf jeden Fall mehr als nur motiviert sein werden, betont deren Geschäftsführer Zeki Polat. „Wir haben das Hinspiel klar und verdient mit 0:3 verloren. Da hatten wir nichts zu bestellen, jetzt wollen wir dieses Spiel vergessen lassen, mit einem Sieg die Heimreise antreten.“ Schließlich stünde noch immer Rang 2 in Reichweite. „Den wollen wir auch am Ende der Saison belegen.“

Der TSV reist in stärkster Besetzung an, ein Umstand, der dem Rurdorfer Coach ins Konzept passt. „Vielleicht ist das ja für meine Jungs Anreiz genug, den Erfolg aus der Hinrunde zu wiederholen.“ Was der Türkische SV, so Polat „mit viel Elan, Einsatz und vor allen Dingen Kampfgeist“ verhindern will.

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