Favoriten beim Rurdorfer Cup werden stark gefordert

Von: Kr./red.
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Schon in der ersten Spielminute klingelte es zum ersten Mal: Ederen traf zur Führung, die allerdings noch vor dem Halbzeitpfiff gegen Lich-Steinstraß ins Hintertreffen gerieten. Foto: Król
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Lokalderby beim 32. Rurdorfer Sommercup zwischen Germania Lich-Steinstraß und dem SC Ederen: Ederens Torschütze Muhamed Türkmen (Nr. 8) im Zweikampf mit Seyit Ceylan. Foto: Król

Rurdorf. Ganz knapp mit 2:1 setzte sich Bezirksligist Germania Lich-Steinstraß im siebten Spiel des 32. Rurdorfer Sommer-Cup gegen den Kreisligisten SC Ederen am Samstagabend durch. Am Nachmittag fiel die Entscheidung zwischen Sparta Gerderath und Union Schafhausen nach Elfmeterschießen zugunsten von Union.

Für das bislang attraktivste Spiel des Rurdorfer Turniers sorgte der Gastgeber am Freitagabend selbst, der 4:1 gegen Concordia Oidtweiler führte, aber noch den Ausgleich hinnehmen musste und letztlich im Elfmeterschießen scheiterte. Im ersten Sonntagsspiel bezwang der TuS Rheinland Dremmen mit 4:2 die Grün-Weißen aus Welldorf-Güsten.

FC Germania Lich-Steinstraß – SC Ederen 2:1 (1:1): Schon in der ersten Spielminute rieben sich die Zuschauer verwundert die Augen. Ein Germanen-Spieler rutschte aus, Muhamed Türkmen angelte sich den Ball, ließ Torwart Florian Leipertz keine Chance und erzielt das 1:0 für den SC Ederen. SC-Trainer Georg Rothkranz hatte seine Mannschaft sehr gut eingestellt, die sich den Blau-Weißen vor allem in der Defensive auf Augenhöhe präsentierte. Dennoch markierte Germania nach 18 Minuten den Ausgleich: durch Visar Behrami per Kopfball. Noch vor dem Seitenwechsel erhöhte der Lich-Steinstraßer Neuzugang Julian Fröschen-Weckauf (39.) zum 2:1.

In der zweiten Halbzeit tat sich die Germania schwer gegen die gut organisierte Abwehr der Rot-Weißen. Der SC Ederen spielte munter mit und kam zu einigen Möglichkeiten. Allein SC-Stürmer Markus Sodekamp hatte gleich drei Chancen zum Ausgleich, allein fehlt ihm das Quäntchen Glück. Bis zum Ende blieben die Ederener gefährlich und waren dem Ausgleich nahe, doch Lich-Steinstraß rettete den knappen Vorsprung über die Zeit. Der letztjährige Achte der Kreisliga A verkaufte sich sehr gut und hinterließ bei den 280 Zuschauern einen tollen Eindruck.

Am kommenden Dienstag (19 Uhr) trifft Lich-Steinstraß nun auf den letztjährigen Finalisten Borussia Freialdenhoven.

Sparta Gerderath – Union Schafhausen 4:5 n.E. (1:1/1:1): Bei schwülen Temperaturen im Rurtalstadion war kein Torfestival zu erwarten. Michel Peschel hatte Schafhausen schon in der 2. Minute in Führung gebracht. Marcel Merten traf nur sechs Minuten später zum 1:1. Dabei blieb es auch nach der regulären Spielzeit, obschon Schafhausen im zweiten Durchgang mehrere Möglichkeiten hatte, die Partie zu entscheiden. Die beste Chance bot sich Julian Fratz, doch sein Volleyschuss klatschte gegen den Pfosten (72.). Im Elfmeterschießen scheiterte Gerderaths Engin Sentürk mit dem letzten Strafstoß an Torwart Alex Lüpkens. Union Schafhausen trifft in der nächsten Runde am Montag um 19 Uhr auf Pokalverteidiger FC Wegberg-Beeck (19 Uhr).

Concordia Oidtweiler – FC 06 Rurdorf 7:6 n.E. (4:4/1:4): Rurdorf startete hochmotiviert gegen den Bezirksligisten und führte nach 20 Minuten schon 2:0 durch Treffer von Gerit Kruschwitz (3.) und Cherif Ismael (20.). Fünf Minuten später markierte Christoph Hanel den Anschlusstreffer für Oidtweiler, doch schon vier Minuten später traf der Rurdorfer Kruschwitz erneute. In der 33. Minute erhöhte Neuzugang Jürgen Mantik sogar auf 4:1 für den FCR, dessen Kräfte im zweiten Durchgang dann aber nachließen. Lukas Roosen verkürzte auf 2:4 (67.). Innerhalb von zehn Minuten schaffte Oidtweiler sogar den Ausgleich: durch Thomas Weber (71.) und Marvin Santos (76.), der zum besten Akteur beim Bezirksligisten avancierte.

Nach dem Regelwerk folgte sofort das Elfmeterschießen. Rurdorf hatte in der furiosen ersten Hälfte wohl zu viele „Körner“ gelassen und war auch nervlich hier dem Favoriten nicht gewachsen. Zwei Elfer wurden vergeigt, so dass sich Oidtweiler letztlich verdient durchsetzte und bereits am Sonntagabend auf Germania Teveren traf. Das Spiel dauerte bei Redaktionsschluss noch an.

TuS Dremmen – GW Welldorf-Güsten 4:2 (1:1): Welldorf-Güsten begann stark und ging in der 10. Minute durch Tim Hermanns verdient in Führung und verpasste es, diese auszubauen. Mit dem Halbzeitpfiff egalisierte Yasin Doruk für Dremmen per Freistoß. Der TuS dominierte die zweite Hälfte. Sascha Hockgref und Mirko Dreßler (60./66.) sorgten für die Vorentscheidung, bevor Lukas Abels der zweite GW-Treffer gelang, doch ein Eigentor durch Semir Kovacevic besiegelte die Welldorf-Güstener Niederlage.

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