Glasmalerei Museum in Linnich feiert 20-jähriges Bestehen

Farbenprächtige Lichtblicke-Aktion in Linnich

Von: Kr.
Letzte Aktualisierung:
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Farbenprächtig in Szene gesetzt wurden einige markante Punkte der Linnicher Innenstadt bei der Aktion „Lichtblicke“, die den Kultursommer diesmal äußerst spät, aber eindrucksvoll beendete. Foto: Kròl
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Auf dem Kirchplatz durfte man sich an den Ständen auf dem Martinusmarkt bei einer Suppe oder einem Glühwein wieder aufwärmen, in der Kirche gab es ein abwechslungsreiches musikalisches Programm. Foto: Kròl
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Auch Objekte im Garten des Glasmalerei-Museums, das 20. Geburtstag feiert, wurden illuminiert. Foto: Kròl

Linnich. Auch eine Großbaustelle hält die Linnicher nicht davon ab, ihre Stadt und einige markante Punkte darin ins rechte Licht zu rücken. So wurde – bedingt durch die Feier zum 20-jährigen Bestehen des Glasmalerei Museums – etwas verspätet, das Ende des Linnicher Kultursommers mit der Aktion „Linnichs Lichtblicke“ und einer Mischung aus Licht, Kunst und Musik gefeiert.

Es war alles andere als sommerlich, sondern nass und kalt an diesem Abend, doch hinderte das die Besucher nicht, sich das farbenfrohe Spektakel anzusehen. Angestrahlt wurden die beiden Kirchen, das Lokal „Karla und Röschen“ das Deutsche Glasmalerei Museum und die West-Nordpromenade mit dem Gedenkstein der ehemaligen Synagoge.

Es war ein tolles Erlebnis, diese bekannten Ecken der Stadt einmal in violettem, blauem, rotem oder grünem Licht zu sehen. Etliche Fotografen waren wieder unterwegs, um diese besonderen Effekte festzuhalten. Doch neben der Illumination gab es auch Kunst im deutschen Glasmalerei Museum und viel Musik.

In der katholischen Pfarrkirche St. Martinus konnte man den Männergesangverein Linnich erleben, den Chor „Laudes Laetitia“ unter der Leitung von Thomas Offergeld sowie eine Orgelkonzert mit den Organisten Thomas Olschitzka, Philipp Tsiakiris und Thomas Offergeld.

Vor der Pfarrkirche dann konnten sich die Besucher, die ihre Runde durch die Stadt gedreht hatten, bei Glühwein, Martinussuppe oder Kakao wieder stärken und aufwärmen.

Ganz besondere Lichteffekte gab es auf dem Altermarkt zu bewundern. In wechselnden Farben leuchteten die evangelische Kirche, das Pfarrhaus und Heimatmuseum auf.

Auch die Kirche war im Inneren in farbiges Licht getaucht, und das verdichtete die Atmosphäre noch zu den schönen musikalischen Darbietungen. Wiebke Harbeck Querflöte und Christoph Dohr am Spinette verwöhnten die Zuhörer mit Musik aus der Barock- und der Neuzeit. Außerdem hatte man den Handglockenchor unter der Leitung von Andrea Katzenburg zu Gast.

Über Promenade zum Museum

Über die Promenade, die ebenfalls ausgeleuchtet war, schlenderten die meisten Besucher weiter zum Glasmalerei-Museum. Verwunschen wirkte vor allem der Museumsgarten im neuen Licht, dass die modernen Skulpturen einen ganz neuen Anstrich gab. Auch dort gab es Musik.

Die Jazzsängerin Beverley Daley und ihre Band unterhielten die Gäste mit einigen bekannten Weihnachtslieder, denen sie ein Jazzgewand angepasst hatten, sowie Standards aus Swing, Latin, Pop und anderen Einflüssen.

Bei einem kleinen Snack und Getränken ließ man den Kultursommer, die 20 Jahre Glasmalerei Museum und den Abend noch einmal Revue passieren.

Bereits im Vorfeld hatte Kurt Beaujean, Vorsitzender des Vereins „Wir in Linnich“, der für die Ausrichtung des Kultursommers und der Lichtblicke verantwortlich war, es sich nicht nehmen lassen, Dank zu sagen: und zwar den vielen Helfern und Helferinnen, allen voran Dorothea Gerards, die die Fäden des Kultursommers in Händen hält, und natürlich auch den zahlreichen Sponsoren.

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