„Fall Welldorf”: Der mutmaßliche Täter schweigt zum Motiv

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Welldorf. Das Wochenende hat die ermittelnden Behörden in dem „Fall Welldorf” nicht entscheidend weitergebracht. Nach wie vor gibt es keine Erkenntnisse über die Hintergründe, die zum Tode der 39-jährigen Frau führten.

Oberstaatsanwalt Robert Deller hielt sich mit Einblicken in die Ermittlungsarbeit zurück. „Das geht seinen üblichen Gang.” Angesprochen auf die angeordnete Obduktion des Opfers gab Deller lediglich preis, dass das Ergebnis bestätigt habe, dass die 39-Jährige an einer Schussverletzung gestorben sei.

Ob einer oder mehrere Schüsse auf die aus Brasilien stammende Ehefrau des mutmaßlichen Täters, eines 51-Jährigen aus Welldorf, abgegeben wurde, ließ Deller aus ermittlungstechnischen Gründen ebenso unbeantwortet wie die Frage, ob es sich bei der Tatwaffe um ein Pistole oder ein Gewehr gehandelt habe.

Der mutmaßliche Täter, der am Freitag selbst die Polizei verständigt hatte, ist den Ermittlern keine Hilfe. Der Beschuldigte habe bisher keinerlei Angaben zum Hergang der Tat oder zu den Motiven gemacht, erklärte Oberstaatsanwalt Deller.

Gegen den 51-Jährigen wurde am Wochenende Haftbefehl wegen Totschlags erlassen. Ob es dabei bleibt, werde sich zeigen, so Deller.
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