Faire Woche: Weltladen rührt Werbetrommel

Von: brs
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Marzena Vonberg (v.l.), Jutta Bauer und ihre Tochter Lena durften sich über vergleichsweise viele Besucher freuen, die sich im Jülicher Weltladen über den fairen Handel informierten. Foto: B. Sylvester

Jülich. „Fairer Handel schafft Transparenz“, lautet das Motto der diesjährigen Fairen Woche. Zwei Wochen lang, vom 11. September an, versuchte der Faire Handel, für sich und sein Wirken in Deutschland zu werben. Selbstredend beteiligte sich auch der Jülicher Weltladen an der Aktionswoche.

Am vergangenen Samstag schenkten die Aktiven des Vereins interessierten Besuchern in ihrem Laden an der Marktstraße/Ecke Große Rurstraße Tee aus, boten fair gehandelte Süßigkeiten an und informierten gerne und ausgiebig über das umfangreiche Angebot und die Absichten hinter dieser Überschrift.

Seit inzwischen acht Jahren bietet der Weltladen in Jülich fair gehandelte Produkte an, dazu gehören neben den Rennern Tee und Kaffee auch ungewöhnliche Geschenkartikel oder handgewebte und gefärbte Heimtextilien.

Und genau dieses Angebot wissen die Kunden des Ladens zu schätzen, wie Marzena Vonberg und Jutta Bauer vom dazugehörigen Verein berichten. Dennoch gehört das Ladenlokal in der nicht unbedingt optimalsten Lage Jülichs zu den eher wenig frequentierten Geschäften in der Innenstadt.

Umso mehr freuten sich die ehrenamtlich engagierten Frauen über insgesamt rund 20 Besucher, die zwischen zehn und zwölf Uhr am Samstagvormittag bereits gezählt wurden.

„Das ist viel für uns“, betonte Marzena Vonberg. „Wir sind kein reicher Laden, Werbung können wir uns nicht leisten“, erklären die anwesenden Vereinsmitglieder unisono.

Umso wichtiger sind deshalb Aktionen wie die Faire Woche, die dabei helfen, den Verein, den Laden und das Label „Fairtrade“ bekannter zu machen.

Verein sucht Unterstützung

Und umso mehr würde sich der Verein über Unterstützung freuen, etwa über die Möglichkeit, mit Hinweisschildern in der Innenstadt den Weg zum Jülicher Weltladen zu weisen.

Doch bisher fehlt für diese eigentlich kostenpflichtige Werbemöglichkeit seitens des Vereins das nötige Geld. „Und von der Stadt haben wir leider keine Unterstützung bekommen“, bedauern die anwesenden Ehrenamtlerinnen.

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