Fahrradwallfahrt: Glaube stärkt die Gemeinschaft

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17 Pilger aus Linnich hatten ihre Drahtesel gesattelt. Foto: GdG Linnich

Linnich. Keiner der Radpilger spricht von Strapazen, wenn er an diese Radwallfahrt denkt, sondern an ein unvergessliches im Glauben stärkendes Gemeinschaftserlebnis.

17 Pilgerinnen und Pilger folgten in diesem Jahr der Einladung von Pfarrer Philippen zur gemeinsamen Fahrradwallfahrt nach Kevelaer. Nach einer Heiligen Messe in Hottorf machten sich die Pilger am frühen Morgen auf den Weg zur Gottesmutter nach Kevelaer. Im Gepäck all ihre Sorgen und Nöte, vielleicht auch der Dank für ein besonders Ereignis.

Der Wettergott bescherte den Radlern ein herrliches Wetter, so dass alle die lange Strecke ohne große Probleme meisterten. Die Fahrroute, die sich in jedem Jahr etwas ändert, wurde wie immer von Josef Lieven ausgesucht. Durch seine hervorragende Führung war sie nicht nur für die drei Neupilger, sondern auch für die Fahrradpilger, die schon so mache Tour miterlebten, äußerst beeindruckend. Man lernte die Heimat mit seinen einmaligen Naturschönheiten von einer bisher unbekannten Seite kennen.

Gegen 15.30 Uhr war schon das Ziel, der Gnadenort Kevelaer, erreicht. Erschöpft, jedoch mit einem großen Glücksgefühl, bedankte sich die Gruppe zuerst an der Gnadenkapelle bei der Gottesmutter für die gesunde Ankunft. Erst dann wurden die Zimmer im Priesterhaus bezogen. Ein gutes Abendessen und der gepflegte „Gute-Nacht-Tropfen“ bildeten den Abschluss des Tages.

Am eigentlichen Wallfahrtstag, stand zuerst die Teilnahme an der Festmesse zum 375. Jahrestag der Basilika auf dem Programm. Anlässlich dieses Jubiläums wird im Museum der Stadt Kevelaer eine Sonderausstellung gezeigt („Ich sehe dich in tausend Bildern …“) Diese Ausstellung, die das Gnadenbild Marias als Vorbild hat, besuchte die Gruppe am frühen Nachmittag. Das Beten des Kreuzweges machte nochmals allen die Spiritualität dieser Tage deutlich. Natürlich durfte auch der Stadtbummel, das traditionelle Anzünden von Kerzen oder das stille Gebet - z.B. in der Kerzenkapelle - nicht fehlen.

Am darauffolgenden Morgen nahm die Pilgergruppe mit einem gemeinsamen Gebet an der Gnadenkapelle Abschied von Kevelaer. Auch auf der Rückfahrt strahlte nicht nur der Himmel, sondern auch die Pilger. Der schützenden Hand Gottes war es letztendlich zu verdanken, dass alle wohlbehalten, wenn auch mit zum Teil müden und schmerzenden Knochen, zu Hause eintrafen.

Voller Freude und Dankbarkeit blicken die Radpilger auf Tage zurück, die von einem frohen Glauben geprägt waren. Der religiöse Hintergrund der Wallfahrt sowie das gemeinsame Beten waren wichtig, um Kraft zu schöpfen für das nächste Jahr.

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