Fachmesse 50 Plus: Solventen Klientel in den allerbesten Jahren

Von: Kr.
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„Zumba” für 50 plus wurde auf der Fachmesse von der Tanzschule an der Zitadelle sowie „Dance & More” im PZ des Gymnasiums Zitadelle vorgestellt. Foto: Kròl

Jülich. Sie sind im besten Alter, sie wollen ihr Leben genießen, sich etwas gönnen, und können und wollen es sich auch finanziell leisten. Es sind die Menschen über 50, die „Best Ager”, wie sie auch genannt werden, die im Durchschnitt über ein Konsumbudget von 2600 Euro verfügen, an die sich die Fachmesse „50 Plus - Freude am Leben” richtet.

Diese Zielgruppe legt noch Wert auf Beratung und Service. Für regionale Unternehmen sind sie daher ein Kundenkreis, der zu bewerben sich lohnt. Und so wurde bereits 2008 von der Uni Köln ein Messekonzept konzipiert, das sich speziell an Personen über 50 Jahren orientiert und das Verbraucher und Anbieter zusammenbringen möchte.

Erstmals war die Stadt Jülich Gastgeber dieser Messe und im Pädagogischen Zentrum des Gymnasiums Zitadelle hatten knapp 50 Unternehmen ihre Stände aufgebaut. Information wurde groß geschrieben und umfasste all jene Themen, die speziell die lebenserfahrenen Menschen interessieren. Vom Bauen, Wohnen und Einrichten reichte die Palette über Beauty, Lifestyle, Freizeit bis hin zu Mobilität im Alter. Gesundheit, Ernährung und Fitness waren ebenso Themen wie Pflege im Alter, Recht und Soziales.

Auf drei Säulen fußt die Messe: Neben dem Ausstellungs- und Informationsbereich wurden Vortragsreihen angeboten zu allen Themen, die ältere Menschen bewegen. Ein Zahnarzt referierte über Implantate, eine Heilpraktikerin zum Thema sanfte Selbsthilfeübungen zur Linderung von Schmerzen, Erben und Vererben war Thema eines Fachanwaltes für Erbrecht und mit besonderem Unteresse und stark frequentiert waren die Vorträge über Vorsorgevollmachten.

Schnuppern und Mitmachen

Auch die Unterhaltung kam nicht zu kurz. Die ADTV Tanzschule „Dancing & More” sowie die Tanzschule an der Zitadelle boten kostenlose Schnuppertanzstunden in „Zumba”, speziell abgestimmt auf ältere Semester.

Auch an diversen Ständen im PZ durfte mitgemacht und ausprobiert werden. Die Jülicher Verkehrswacht bot einen Sehtest an, es wurde geschminkt, ja sogar Permanent-Make-Up vorgeführt. Über Klangmassage konnte der Besucher sich ebenso informieren wie über ein Fitnessprogramm.

Haussanierungen waren Thema und nicht zu vergessen Einbruchssicherungen, es gab etwas für den besten Freund des Menschen, den Hund und vieles mehr.

Auch die Senioreneinrichtungen nutzten die Möglichkeit, sich hier einem breiten und potenziell interessierten Publikum zu präsentieren. Mit dabei waren zudem Selbsthilfegruppen und Hilfsorganisationen, die sich um die Belange der älteren Menschen bemühen. Wohnmobile, Autozubehör, Möbel und Küchen rundeten das breite Angebot ab.

Seitens der Stadt hatte am Samstagmorgen der stellvertretende Bürgermeister Wolfgang Gunia die Messe eröffnet. Es freute ihn sehr, dass diese Informationsveranstaltung auch nach Jülich gekommen war. Den Besuchern wünschte er viel Vergnügen und den Ausstellern großen Erfolg.
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