Expertentipps für Indener Union

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Sparvorschläge vom Bund der S
Sparvorschläge vom Bund der Steuerzahler (BsSt): CDU-Fraktionsgeschäftsführer Hejo Schmitz, stv. Bürgermeister Herbert Schlächter, Fraktionsvorsitzender Jürgen Olbrich, Eberhard Kanski (BdSt), Bürgermeister Ulrich Schuster. Foto: Krzenziessa-Kall

Inden/Altdorf. Eine umfassende Vorbereitung auf die Haushaltsberatungen erfordert auch den geschulten Blick von außen: So hatte die CDU-Fraktion Inden mit Eberhard Kanski, Vorstandsmitglied des Bundes der Steuerzahler NRW e.V. (BdSt), einen Experten zu Gast, der sich bereits im Vorfeld in den umfangreichen Indener Haushaltsentwurf nach dem neuen kommunalen Finanzmanagement (NKF) eingearbeitet hatte und deshalb wertvolle Ratschläge für die laufenden Haushaltsberatungen geben konnte.

Als Ursache für das erhebliche Minus des Indener Gesamthaushalts von 8,6 Millionen Euro machte Kanski im Wesentlichen die massiv weggebrochenen Gewerbesteuereinnahmen auf der Einnahmeseite, die Kreisumlage auf der Ausgabenseite aus: Zwei von der Gemeinde nicht direkt zu beeinflussende Größen.

Für die Gemeinde Inden, die ein Haushaltssicherungskonzept vorlegen muß, hält auch Kanski, dessen Verein Steuererhöhungen naturgemäß sehr kritisch gegenübersteht, Überlegungen in Bezug auf die Anhebung der Steuersätze zur Verbesserung der Einnahmeseite für geboten. Dies insbesondere vor dem Hintergrund der von der Landesregierung angehobenen, sogenannten „fiktiven Hebesätze”.

Fallbeispiele

Anhand vieler Fallbeispiele aus anderen Gemeinden zeigte Kanski aber auch auf, wo Inden sparen könnte: Im Vordergrund stand dabei die Zusammenarbeit mit Nachbargemeinden in verschiedenen Bereichen, Senkung von Personalkosten, die Prüfung der Veräußerung gemeindeeigener Liegenschaften oder Energiesparmaßnahmen z.B. bei der Straßenbeleuchtung.

Viele von Kanskis Anregungen wurden von den Mitgliedern der CDU-Fraktion durchaus positiv bewertet. Der als Gast eingeladene Bürgermeister Ulrich Schuster (parteilos) stellte dar, dass einige von Kanskis Vorschlägen bereits umgesetzt seien, nahm aber ebenfalls so manche Anregung auf, so dass insgesamt von einem sehr informativen und aufschlussreichen Besuch gesprochen werden kann.
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