Exkursionen nach Mons und Engelsdorf

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Jülich. Innerhalb von kurzer Zeit bot die Senioren Union ihren Mitgliedern und Freunden zwei Exkursionen zu kulturellen Einrichtungen an. Auf vielfachen Wunsch organisierten Joseph Krott und Manfred Keutmann eine Tagesexkursion nach Mons in die Kulturhauptstadt Europas.

21 Teilnehmer konnten die Superspartarife der belgischen Eisenbahn für Senioren nutzen und so preisgünstig nach Mons gelangen, wie die Veranstalter berichten. Im Vordergrund der Stadtführung stand das historische Mons, das um ein Kloster herum, das im frühen Mittelalter von Waltraud von Mons gegründet wurde, entstand. Um das Kloster entwickelte sich schnell eine rasch wachsende Siedlung.

Zum Besichtigungsprogramm gehörten die Waltrudiskirche, eine eindrucksvolle gotische Kathedrale, benannt nach der Klostergründerin, aber auch das prächtige spätgotische Rathaus und der barocke Belfried.

Prächtig herausgeputzt

Die Stadt hatte sich im Jahr der Kulturhauptstadt prächtig herausgeputzt. In der Besuchswoche stand sie ganz im Zeichen der Kinder, für die überall Spielgeräte, Schaukeln, Leseinseln, Liege- und Turnflächen einrichtet worden waren.

Die zweite Exkursion führte zur Burg Engelsdorf, wo das Künstlerehepaar Fernandez die Gäste freundlich willkommen hieß. Frau Fernandez erklärte sehr anschaulich in ihrem Atelier die Schritte ihrer bildhauerischen Arbeit von der Idee, zur Zeichnung, zum Modell, Wachsmodell und schließlich zur fertigen Skulptur. Im Atelier konnten die Besucher auch die wunderschönen Skulpturen von Matthias und Andreas bewundern, die noch in diesem Jahre die Kirche in Lich-Steinstraß zieren werden.

Familie Fernandez ist der Stadt Jülich eng verbunden, stammen doch von ihr die Mariensäule auf dem Kirchplatz und der Radleuchter in der Propsteikirche.

An Ideen zur weiteren Verschönerung der Innenstadt von Jülich fehlt es den Kreativkräften nicht, und sie möchte gerne dazu beitragen, dass in Jülich Impulse für ein gestärktes Kulturbewusstsein gegeben werden.

Nach einer Kaffeepause, bei der sich Vorsitzender Wolfgang Gunia bei den Gastgebern mit dem Buch „Jülich unter Denkmalschutz“ bedankte, führte Herr Fernandez die Gästegruppe durch einige Räume des Burg Engelsdorf, unter anderem durch eine erst jüngst entdeckte „Einmannkapelle“ aus gotischer Zeit und ein schönes Turmzimmer.

Treppe Monate restauriert

Der Sohn des Familie, ein gelernter Schreiner, erklärte den Besuchern der Senioren Union anschaulich, wie eine prächtige Spindeltreppe von ihm in mühevoller viele Monate dauernder Arbeit so restauriert wurde, dass sie einerseits wieder tragfähig wurde, andererseits auch ihr historisches Aussehen wieder bekam.

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