EU-Projekt: Entwicklung neuartiger Solarzellen

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Jülich. Im belgischen Leuven ging das EU-Projekt NextBase offiziell an den Start. Inhalt ist die Entwicklung eines neuartigen Typs von Solarzellen plus passendem industriellen Produktionsverfahren.

Das Jülicher Institut für Photovoltaik koordiniert das Vorhaben, an dem insgesamt acht Forschungseinrichtungen und sechs Industrieunternehmen beteiligt sind. NextBase ist auf drei Jahre angelegt, die Gesamtkosten belaufen sich auf rund 5,7 Millionen Euro. Die EU fördert mit rund 3,8 Millionen Euro. Mit rund 1,9 Millionen Euro beteiligen sich Schweizer Partner.

In dem Forschungsprojekt geht es um sogenannte Silizium-Heterostruktursolarzellen (SHJ). Sie stehen für eine neue Generation von Silizium-Wafer-Solarzellen, die hohe Wirkungsgrade erreichen. Kombiniert werden soll sie mit der sogenannten IBC-Solarzelle auf Basis von kristallinem Silizium.

Bei diesem Typus werden beide elektrischen Kontakte der Solarzelle auf der Rückseite aufgebracht. NextBase setzt auf eine Kombination der beiden Typen: Damit lasse sich eine Solarzelle mit über 26 Prozent Wirkungsgrad erreichen.

Parallel zur SHJ-IBC-Solarzelle sollen bei NextBase Prozesse und Anlagen für ihre industrielle Produktion entwickelt werden. Die Partner erhoffen sich einen Preis von unter 35 Cent pro Watt Solarmodulleistung.

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