„Et fussich Julche“ schunkelt mit dem Dreigestirn

Von: bw
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„Et fussich Julche“ Marita Köllner kannte bei ihrem Auftritt keine Berührungsängste und holte direkt das Stetternicher Dreigestirn samt Hofstaat auf die Bühne. Foto: Wickmann

Stetternich. Im Zeichen des Kölschen Karnevals haben zahlreiche bekannte Größen der jecken Zunft zur Kostümsitzung der KG Schanzeremmele im ausverkauften Zelt für gute Stimmung gesorgt. Mit dem Einzug der Bürgergarde Blau-Gold Köln begann ein unterhaltsamer Abend, bei dem alle Jecken auf ihre Kosten kamen.

Als echtes Urgestein des rheinischen Fastelovends kann man Marita Köllner alias „Et fussisch Julche“ bezeichnen. Sie forderte auch den größten Karnevalsmuffel zum Feiern auf oder holte sich einen besonders originell verkleideten Jecken auf die Bühne.

Schanzeremmele-Präsident Willi Goder musste gar seine Mütze gegen Köllners Perücke eintauschen und das aktuelle bisher jüngste Stetternicher Dreigestirn Prinz Marc, Jungfrau Robine und Bauer Sascha samt Dreigestirnsführer Chris Wirtz und Schanzeremmel Jens Kieven wurde ebenfalls mit auf die Bühne geholt.

Viel zu Lachen gab es beim Auftritt von Bauchredner Klaus Rupprecht, der gemeinsam mit dem Affen Willi das Zeitgeschehen aufs Korn nahm. Senatspräsident Wolfgang Gunia stellte die neuen Senatoren Annemie Brückmann, Beatrix Heet und Markus Freyaldenhoven vor.

Akrobatische Höchstleistungen wurden von der Showtanzgruppe „Free Style“, der Tanzgruppe Fidele Sandhasen Oberlar und dem Tanzkorps „Blaue Jungs“ Köln geboten. Aus dem Kölschen Karneval ist Wicky Junggeburth nicht wegzudenken, der mit seinem Hit „Eemol Prinz zo sin“ eine echte Hymne geschaffen hat und der natürlich auch in Stetternich sofort den ganzen Saal mit seinen Liedern im Griff hatte. Für gute Stimmung sorgte Lieselotte Lotterlappen, die für jedes getroffene Fettnäpfchen viel Beifall bekam.

Für die richtige Prise Humor sorgte auch der lustige Rheinländer alias Hans-Jürgen Pinter, der das alltägliche Geschehen gekonnt parodierte. Musikalisch wurde dem Publikum viel geboten mit den Auftritten von Cat Ballou, Die Rabaue und Die Mennekrather und natürlich der Kölner Sitzungskapelle „MK-Band“. Zum Finale waren alle Jecke restlos von der Sitzung begeistert.

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