Erweiterung schafft mehr Platz in Schleidener „Haus für Kinder“

Von: gre
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Viele Gäste waren bei der Einweihung zugegen. Von links Ortsbürgermeister Alexander Poullig, Leiterin Heike Hohaus, Silke Elsner, Architekt Mario Schmitz, Marga Mürkens und Bürgermeister Lothar Tertel. Foto: Greven

Schleiden. Für die Kinder nur das Beste. Nach dieser Maxime, die in der Regel im privaten Bereich gilt, wurde auch bei der baulichen Erweiterung des Schleidener Kindergartens „Haus für Kinder“ verfahren. Das gelungene Werk nach den Plänen von Architekt Mario Schmitz ist am Samstag im Rahmen eines Sommerfestes offiziell seiner Bestimmung übergeben worden.

Inoffiziell dient es schon längst den Mädchen und Jungen. Heike Hohaus, die rührige Leiterin, ist glücklich, dass nun jeder U3-Raum die gesetzlich vorgeschriebenen Ausstattungsvorgaben erfüllt, über einen Nebenraum, einen Wickel- und einen Ruheraum verfügt.

Vor allem die Innenausstattung umfasst viele Neuerungen, zu denen sich auch die größeren Kinder hingezogen fühlen. Zum Kuscheln und zum Ruhen sind die hübschen Nestschaukeln außerordentlich begehrt. Die neuen Räume sind dank der vielen Fensterflächen sehr hell und bieten viele Spiel- und auch Rückzugsmöglichkeiten.

Begonnene Gruppenprojekte können über einen längeren Zeitraum fortgesetzt werden. Auch für die Vorschulerziehung und die Sprachförderung ergeben sich entspannte räumliche Möglichkeiten. Im Haus für Kinder herrscht Wohlfühl-Atmosphäre.

Heike Hohaus ließ die Kinder den Willkommensgruß auf musikalische Weise entbieten. Ehrengast Bürgermeister Lothar Tertel ging in seiner Ansprache auf die unendlichen Debatten über den Rechtsanspruch auf einen Kindergartenplatz ein, dessen Notwendigkeit in Aldenhoven nie in Zweifel gezogen worden ist. Als letzter von drei gemeindlichen Kindergärten ist der Schleidener U-3-fähig gemacht worden. Vor zwei Jahren wurden die Mittel hierfür bewilligt, und der Bau konnte begonnen werden. Er erweiterte die vorhandene Betreuungsfläche von 600 qm um weitere 80.

Schwierig war die Anpassung des Anbaus an das bestehende aus dem Jahre 1965 stammende ehemalige Schulgebäude, an die Anpassung des Brandschutzes und die Schaffung neuer Rettungswege für Alt- und Neubau. Tertel bezifferte die Gesamtkosten einschließlich der Innenausstattung auf 280.000 Euro. Sein ausdrückliches Lob galt dem Architekten Mario Schmitz, der den Kostenrahmen eingehalten hat, sowie den Verwaltungsmitarbeiterinnen Marga Mürkens und Silke Elsner. Tertel spendete auch dem Schleidener Kindergartenpersonal ein besonderes Lob, welches für eine Betreuungszeit von bis 45 Stunden wöchentlich zur Verfügung steht.

Ortsbürgermeister Alexander Poullig zeigte sich shr darüber erfreut, dass durch die Erweiterung die Bestandssicherheit für die Kinderbetreuungseinrichtung auf Dauer gewährleistet ist. Sie wird nicht nur von Schleidener Kindern besucht, sie wird auch frequentiert von Kindern aus den Nachbarorten, nicht zuletzt wegen ihres guten Rufes.

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