Erste Versammlung des Titzer Jugendparlaments

Von: jago
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Titzer Jugendparlament auf den Weg gebracht: In einer ersten Versammlung informierten Bürgermeister Jürgen Frantzen, Beigeordneter Christian Canzler und Jugendbetreuer Rolf Sylvester die jungen Leute und setzten die Entscheidung über die Regularien zum Wahlverfahren in Gang. Foto: Jagodzinska

Titz. Die Initiative des Titzer Bürgemeisters Jürgen Frantzen zur Konstituierung eines Jugendparlaments war vom Gemeinderat positiv beschieden, die weiteren Planungen vom Beigeordneten Christian Canzler und vom Jugendarbeiter Rolf Sylvester konsequent voran getrieben worden.

Das Angebot zur Mitarbeit war an 1165 Kinder und Jugendliche im Alter von zwölf bis 20 Jahre verschickt worden, 48 Bewerbungen zur aktiven Teilnahme am Jugendparlament wurden verzeichnet. Der Einladung zu einer ersten Versammlung in die Aula der Titzer Grundschule waren jetzt 32 potentielle Jungparlamentarier gefolgt.

Eröffnend versicherte Bürgermeister Frantzen den jungen Leuten, dass es wichtig sei, dass auch ihre Meinungen und Interessen im Rat Gehör finden würden. Da man das Potential sehr schätzen würde. Ein ganz wesentlicher Aspekt sei, dass „alle Themen völlig frei durch die Jugendlichen erarbeitet” werden sollten, man aber stets bei Bedarf beratend zur Verfügung stünde.

Weshalb ist ein junger Mensch bereit, einen Teil seiner Freizeit für politische Arbeit zu opfern? „Wichtige Fragen der Jugendlichen müssen gestellt werden. Es hat sich so viel verändert, was die Erwachsenen nicht mehr nachvollziehen können”, ist Motivation für die 18-jährige Vanessa Gerards. Daniel Rickes (19 Jahre) wünscht sich, mit der Arbeit im Jugendparlament, junge Themen in das Geschehen der Gemeinde einbinden zu können und die Distanz zu den Älteren abzubauen.

Dem Jugendparlament wurde bereits jetzt ein finanzielles Budget zur Verfügung gestellt. Die nächste Versammlung wurde auf den 27. September terminiert. Bei dieser wird das Wahlverfahren verbindlich festgelegt.
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