Erste Flüchtlinge ziehen ins ehemalige Polizeiausbildungsinstitut ein

Von: ojo
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Ende April soll der Einzug von Flüchtlingen auf dem Gelände des ehemaligen Polizeiausbildungsinstituts in Linnich erfolgen. Foto: Jonel

Linnich. Noch Ende dieses Monats soll der Einzug von Flüchtlingen auf dem Gelände des ehemaligen Polizeiausbildungsinstituts (PAI) an der Rurdorfer Straße in Linnich erfolgen. Wie Bürgermeister Wolfgang Witkopp im Verlauf der jüngsten Sitzung des Linnicher Stadtrates berichtete, sind alle Vorkehrung weitestgehend abgeschlossen.

Die Landesregierung hat ein üppiges Paket geschnürt, um die zu erwartenden Flüchtlingen zu betreuen. So werden sich 21 Sozialarbeiter beziehungsweise Sozialhelfer im Schichtdienst um die Flüchtlinge kümmern. Hinzu kommt weiteres Personal beispielsweise für die Küche.

Wie der Bürgermeister weiter erläuterte, läuft der Arbeitsvertrag der Sozialhelfer in Linnich über ein halbes Jahr. Nach Ablauf dieser Spanne sollen die Flüchtlinge von Linnich in die dann fertiggestellte neue zentrale Unterkunft nach Euskirchen umziehen. Das deckt sich mit den Informationen, die der stellvertretende Regierungspräsident Wilhelm Steitz während der Veranstaltung im März in der Linnicher Realschule gegeben hatte.

Die Belegung der Gebäude, die der Bau- und Liegenschaftsbetrieb (BLB) des Landes vormals an das Freshmen-Institut der Fachhochschule vermietet hatte, ist demnach nur für sechs Monate vorgesehen. Während dieser Zeit könnte der Fall eintreten, dass von Linnich aus direkt die Zuweisung von Flüchtlingen in andere Kommunen erfolgt, so der Bürgermeister. Anders als bei der Belegung des ehemaligen Warnamtes Welz liegen Unterbringung und Betreuung der Flüchtlinge im ehemaligen Polizeiausbildungsinstitut nicht im Verantwortungsbereich der Stadt Linnich.

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