Erste „English Week” der Realschule Jülich

Von: rb
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Sie ebnen den Weg für eine langfristige Zusammenarbeit: Andrea Meskouris (rechts) und Margaret Flynn organisieren im Juni die „English Week” in der Realschule Jülich. Foto: Beyß

Jülich. Englisch als Schulfach ruft meist nur gemäßigte Begeisterung hervor. Dabei verbirgt sich hinter dieser Sprache viel mehr als nur Grammatik, Vokabeln und Multiple-Choice-Tests, nämlich eine Chance.

Dass Schüler diese Chance nutzen, das ist das Ziel von Andrea Meskouris und Margaret Flynn.

Gemeinsam organisieren sie in der Realschule Jülich die erste „English Week” vom 22. bis 26. Juni, die Schülern die Möglichkeit gibt, ihren Englisch-Horizont zu erweitern. Bei einer Infoveranstaltung konnten sich interessierte Schüler und Eltern ein detailliertes Bild von dem Projekt machen.

Andrea Meskouris ist Lehrerin an der Realschule und kam über Reisen ihrer Tochter in Kontakt mit Margaret Flynn. Die gebürtige Engländerin ist seit 1973 als Lehrerin tätig und unterrichtet seit 20 Jahren auch Englisch als Fremdsprache.

Das Projekt in Jülich ist das erste dieser Art und soll eine langfristige Zusammenarbeit ins Rollen zu bringen. Ihre Organisation „A.C.E. Learning Curves” beschäftigt rund 30 vollausgebildete Lehrkräfte, von denen neun das Projekt betreuen.

Eine Woche lang arbeiten die Schüler in sieben Workshops mit den aus England angereisten Lehrern und bauen dabei ihre Fähigkeiten aus. Verbindlich für alle sind die Kurse „Präsentationen und freies Sprechen” sowie „Englisch im Beruf”. Die restlichen Tage teilen sich die Jugendlichen in die für sie am interessantesten Angebote auf. Zur Auswahl stehen unter anderem Übungen zu Grammatik und Textverständnis. Darüber hinaus wird sich eine Gruppe mit der Analyse von Zeitungen und Magazinen auseinandersetzen und am Ende selbst eine Zeitung erstellen.

Margaret Flynn versicherte den Schülern, dass selbst in den Gruppen, die sich mit der Bildung von Zeiten auseinandersetzen, keine Langeweile aufkommen wird.

„Wir wünschen uns, dass Englisch für euch lebendig wird”, erklärte sie auf Englisch. „Ihr sollt Spaß dabei haben und merken, dass ihr es schaffen könnt.”

Ob auf Englisch oder auf Deutsch - jeder verstand die Nachricht, die Andrea Meskouris und Margaret Flynn vermitteln wollten: Englisch ist ein Werkzeug, dass neue Türen öffnet. Und dieses Werkzeug sollen die Schüler lernen ordentlich zu nutzen.

der „English Week” erhält jeder Teilnehmer eine individuelle Mappe mit Zertifikaten und Unterlagen, die seine Mitarbeit am Projekt dokumentieren. Leider ist die Finanzierung des Projektes noch nicht vollständig gesichert.

Deshalb hoffen die Organisatoren, dass sich kurzfristig noch potentielle Sponsoren entschließen, die „English Week” an der Realschule zu unterstützen.

Die Realschule, 02461/7555, und Andrea Meskouris, 02404/61289, stehen diesbezüglich für weitere Infos zur Verfügung.
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