Erlebnisausstellung im Stahlkoloss Indemann

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Die wetterfeste Ausstellung im Indemann ist eröffnet. Fieberhaft suchen Jugendliche hier ihre Informationen für die Indemannrallye zusammen. Foto: Jagodzinska

Inden/Altdorf. „Die Ausstellung muss man gesehen haben, um sie zu begreifen. Sie will den Blick dafür verständlicher machen, was hier überhaupt passiert”, gingen die Redner bei der Eröffnung auf die Inhalte der von RWE Power unterstützten „Erlebnisausstellung” im Indemann ein.

Neben Indens Bürgermeister Ulrich Schuster und Hans-Martin Steins, Geschäftsführer der mitveranstaltenden Indelandgesellschaft, stellte Objektdesigner Rolf Rongen als „geistiger Vater” seine Idee vor.

„Leise Töne” hatte er für die transparenten Informationsmedien aus wetterfestem Glas gewählt, um nicht mit der erhabenen Konstruktion des Indemanns in Konkurrenz zu treten. Vom Erdgeschoss bis zur Dachplattform bieten sich in Blickrichtung des Betrachters gläserne Tafeln an transparenten Konstruktionen in unterschiedlicher Größe und Aufmachung unaufdringlich an.

Als „kleines Futter” verteilen sich im Treppentrakt schmale Tafeln mit prägnanten Kurzinformationen. So erfährt der Besucher unter anderem, dass 60.000 Tonnen Kohle täglich im Kraftwerk verbrannt werden oder die Tiefe des geplanten Restsees 180 Meter betragen soll.
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