Erfolge des TTC Jülich wecken Begehrlichkeiten

Von: Antonius Wolters
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Teams aus der Tischtennis-Bundesliga haben offenbar Jülichs Nr. 1 Hunor Szöcs auf dem Wunschzettel. Foto: Kròl

Jülich. Die lange Siegesserie des Tischtennis-Zweitligisten TTC Indeland Jülich hat Begehrlichkeiten geweckt, die bis ins Oberhaus reichen. Ins Fadenkreuz der Bundesligisten ist insbesondere Jülichs Nr. 1 Hunor Szöcs gerückt.

TTC-Manager Arnold Beginn ist zwar bemühlt, den „teuersten Spieler“ der Mannschaft für die neue eingleisige 2. Tischtennis-Bundesliga zu halten, dürfte aber kaum mithalten (können), wenn ein Bundesligist den rumänischen Nationalspieler haben will.

Personelle Klarheit für die neue Saison besteht bislang nur beim Verbleib von Hermann Mühlbach (Beginn: „mündlich ist alles klar“) und einem jungen niederländischen Nationalspieler, der einen Vertrag für die kommende Saison bereits unterschrieben hat, dessen Namen der Manager aber noch nicht verraten mag.

Offenbar fraglich sind der Ukrainer Dmytro Pysar, der in der laufenden Saison nocht nicht recht in Tritt gekommen ist, und der Japaner Yoshihiro Ozawa, der derzeit bei den nationalen Meisterschaften unabkömmlich ist. Bei beiden Spielern stört den „Boss“, dass sie teilweise für die Zweitliga-Spiele von weit her eingeflogen werden müssen.

Vor diesem Hintergrund ist wohl auch das wieder aufgeflammte Interesse am Ex-Jülicher Lauric Jean zu erklären, der am vergangenen Sonntag noch im Team des gegnerischen TTC Ruhrstadt Herne stand, wo sich der Belgier aber dem Vernehmen nach nicht wohl fühlt und auch die Gehaltszahlungen offenbar nur schleppend erfolgen. Von seiner Leistungsstärke her wäre er sicher ein guter Ersatz für jeden Spieler.

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