Erfolg der Müntzer Fahnenschwenker ist Ergebnis harter Trainingsarbeit

Von: jago
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Was später im Schützenfestumzug so leicht aussieht, ist das Ergebnis vieler Trainingsstunden. Die Fahnenschwenkergruppe der St. Sebastianus Bruderschaft Müntz übt im Jubiläumsjahr nTÜRLICH mit besonders großem Ehrgeiz. Foto: Jagodzinska

Müntz. Seit vielen Jahren gilt das Auftreten fahnenschwenkender Gruppen im Rahmen von Schützenfesten und bei Umzügen als attraktive Bereicherung im Programm. Auch heute noch fühlen sich besonders junge Leute vom Fahnenschwenken angezogen, das in Deutschland bereits im 19. Jahrhundert von keinem Geringeren als Turnvater Jahn offiziell von einer „körperlichen Ertüchtigung für die junge Generation“ zur offiziellen Sportart erhoben wurde.

Bisher konnte sich das Fahnenschwenken zwar nicht als Breitensport etablieren, doch sorgen meist Schützenbruderschaften dafür, dass diese Tradition lebendig bleibt. Da sich besonders junge Leute vom Fahnenschwenken angezogen fühlen, ist die Angliederung einer entsprechenden Gruppe im Bereich der Nachwuchsförderung stets auch eine Investition in die Zukunft des Vereins. Die Müntzer St. Sebastianus Schützenbruderschaft hat hier vor 30 Jahren eine Vorreiterrolle übernommen, als beim Festumzug 1987 erstmals eine kleine Formation von vier Schwenkern mit durch die geschmückten Straßen marschierte.

Bei der Parade zu Ehren der Majestäten wurde der Beifall für die jungen Leute besonders laut, so dass man sich bestärkt fühlte, auf jeden Fall weiterzumachen und in Zukunft auch an Wettbewerben teilzunehmen. Im Lauf der Jahre stellten sich viele Erfolge ein, die Gruppe erschwenkte sich zahlreiche Pokale und Urkunden auf Diözesan- und Bundesebene.

Im vergangenen Jahr haben die Müntzer neben der Beteiligung am örtlichen Rosenmontagszug und einigen Schützenfestumzügen bei zwei großen Wettbewerben ihr Können gezeigt. Beim Wettbewerb im Rahmen der Diözesangjungschützentage (DJT) in Viersen erzielte die Synchrongruppe der Pagen den 1. Platz und die Synchrongruppe in der offenen Altersklasse den 3. Platz. Auch der Wettbewerb im Rahmen der Bundesjungschützentage (BJT) in Wissen sah die Synchrongruppe der Pagen auf dem 1. Platz.

Die Erfolge kommen freilich nicht von selbst. Konsequentes und intensives Training ist notwendig, damit die geschwenkten Figuren in scheinbarer Leichtigkeit und das Gruppenbild in perfekter Synchronität faszinieren.

Am Schützenfestsamstag

Besonders im 30. Jahr ihres Bestehens haben sich die Fahnenschwenker der Müntzer St. Sebastianus Bruderschaft viel vorgenommen. Die Teilnahme an den Diözesangjungschützen- und den Bundesjungschützentagen soll durch bestmögliche Platzierungen in den Wettbewerben gekrönt werden. Auf den Schützenfestsamstag in Müntz, der unter dem Motto „30 Jahre Fahnenschwenker“ stehen wird, freuen sich die 20 Mitglieder bereits jetzt.

„Wir sind sicher, dass wir bis dahin ein tolles Programm zusammengestellt haben und sich die Besucher auf ein großartiges Spektakel freuen dürfen“, verspricht Karolin Schmitz, Leiterin der Fahnenschwenkergruppe in Müntz.

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