Erfahrungsaustausch mit Staatssekretärin im Barmener Dorv-Zentrum

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Barmen. Zum Informationsaustausch besuchte Staatssekretärin Martina Hoffmann-Badache aus dem Ministerium für Gesundheit, Emanzipation, Pflege und Alter des Landes NRW in Begleitung von Landrat Wolfgang Spelthahn das Dorv-Zentrum in Barmen.

Altersgerechte Quartiersentwicklung stand dabei im Mittelpunkt. Kann die Barmener Lösung dazu einen Beitrag leisten? Heinz Frey und Norbert Schommer, Gründer und Geschäftsführer des Dorv-Zentrums und der Dorv/Quartier gGmbH in Düren, fanden darauf schnell eine positive Antwort, indem sie das Leitziel des Landesbüros für Altersgerechte Quartiere und des Masterplans altengerechte Quartiere.NRW zitierten: „Selbstbestimmung und ein selbstwirksames Leben aller Menschen in der Mitte unserer Gesellschaft!“

Den Vergleich zum Leitmotiv von Dorv „Möglichst lebenslang in der gewohnten sozialen Umgebung leben können – rundum versorgt, mitten im Ort“ kommentierte Frey treffend: „Vielleicht sind wir nicht ganz so professionell, dafür aber in der Praxis verwurzelt. Denn wir sind nicht bloß Berater anderer Kommunen, sondern wir sind auch Betreiber. Wir sind kein profitorientiertes Unternehmen, sondern gemeinwohlorientiert, aufgebaut auf dem Engagement unserer Bürgerinnen und Bürger.“

Weitere Ziele des Masterplans altengerechte Quartiere.NRW wurden intensiv diskutiert und dienten als Belege für die Sinnhaftigkeit und die Chancen des Barmener Vorzeigemodells:

Bewusstsein zu schaffen über die Notwendigkeit eines Paradigmenwechsels hin zu einem selbstbestimmten Leben in einer solidarischen Gesellschaft Kommunen dabei zu unterstützen, den geforderten Paradigmenwechsel in der Versorgung und Pflege von Menschen durch Entwicklung passgenauer lokaler Konzepte möglich zu machen

Landrat Wolfgang Spelthahn griff dies konstruktiv auf, berichtete er doch mit Stolz, dass der Kreis Düren auf diesem Weg schon lange unterwegs ist und dabei ist, das Programm „Kein Kind zurücklassen“ zum Programm „Keinen Mensch zurücklassen“ weiterentwickelt.

Bei der Vorstellung der Zweitarztpraxis in Barmen entwickelte sich noch eine hoch interessante Diskussion zum Thema Notfallpraxen zwischen dem Barmener Dorv-Arzt Martin Vennedey , der Staatssekretärin Hoffmann-Badache und Landrat Spelthahn.

Hausbesuche und kurze Wege zum Arzt gehören schließlich zu Kernelementen einer multifunktionalen Versorgung.

Damit fand die von Zulieferern und Partnern des Dorv-Zentrums, von Kunden und Angestellten begleitete Gesprächsrunde schnell wieder den ursprünglichen Focus der altersgerechten Quartiersentwicklung.

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