Jülich - Enttäuschende Vorstellung der Germania

Enttäuschende Vorstellung der Germania

Von: tm
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Jülich. Mit der 0:3-Schlappe bei einem schwachen Gastgeber Mechernich konnte die Germania aus Lich-Steinstraß ihre Fans alles andere als überzeugen. Freude dagegen beim Ligakonkurrenten Grün-Weiß Welldorf-Güsten. Der holte ein verdientes 2:2 in Kerpen.

Bereits am kommenden Samstag kommt es zum Lokalderby zwischen den beiden Bezirksligisten. Anstoß ist um 18.15 Uhr bei den Grün-Weißen.

Grün-Weiß Welldorf-Güsten: „Mit dem gesperrten Tim Bosna und den verletzten Daniel Thauer und Thomas Pietta fehlen mir jetzt eminent wichtige Spieler im Derby“, blickte Welldorf-Güstens Trainer Winni Ronig bereits nach dem Abpfiff des 2:2-Spiels in Kerpen dem kommenden Derby entgegen. Insgesamt lobte er den ersten auswärtigen Auftritt. „Wir haben gut gestanden, haben den Druck von Kerpen pariert, und vor allen Dingen unsere beiden Japaner haben immer wieder Tempo ins Siel gebracht“, lobte Ronig Muraso Hayado und Kento Takeuchi. Besonders in den ersten 20 Minuten machte der Gast deutlich, dass er punkten wollte. Betrüblich war allerdings die verletzungsbedingte Auswechslung von Daniel Thauer (20.), der zuvor eine tolle Flanke auf Mo Makki legte, die dieser zum frühen Führungstreffer (16.) verwandelte.

„Das hat uns natürlich Sicherheit gegeben. Wir haben weiterhin gut gespielt, obwohl fast im Gegenzug das 1:1 nach einem Stellungsfehler fiel“, sah Ronig seine Elf weiterhin im Vorwärtsgang, was sich dann auch durch das 2:1(38.) von Takeuchi zahlenmäßig ausdrückte. Erneut war es ein Fehler in der Gäste-Abwehr, den Kerpen zum 2:2 (73.) nutzte. „Aber das Remis geht in Ordnung“, sagte Ronig auch mit Blick auf den gehaltenen Handelfmeter von Pietta (89.), bei dem der sich dann verletzte und durch Jona Reisky noch ersetzt werden musste. (sf.)

Verschärftes Training

Germania Lich-Steinstraß: Die Ansprüche waren vorher formuliert worden. Nach der 0:3-Schlappe beim Gastgeber TuS Mechernich müssen sich die Spieler von Germania Lich-Steinstraß fragen lassen, wie sie diesen Ansprüchen gerecht werden wollen. Die beiden Trainer Chris Schiefer: „Katastrophe!“ und Daniel Schmitz: „Riesenenttäuschung!“ waren sich nach dem Debakel in Mechernich im Urteil einig.

Sucht man das Positive in dem Spiel, dann ist das lediglich der Umstand, dass Lich-Steinstraß bis zur 73. Minute mit- und den eigene Kasten sauber hielt, doch mit dem Treffer von Robin Zimmer war die Entscheidung gefallen. Die folgenden Tore von Jens Honnef (83.) und Patrick Bühl (90.) spielten letztlich keine entscheidende Rolle mehr. Die Reaktion im Möhnewinkel bleibt nicht aus. „Es wird hart diese Woche“, kündigte Daniel Schmitz ein verschärftes Training an.

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