Entscheidung zwischen Daumen und Zeigefinger

Von: ojo
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Linnich. Fünf Tage haben die Linnicher Fraktionen noch, um zu einer Entscheidung zu gelangen. Im Stadtrat am Donnerstag, 10. Dezember, muss die Frage beantwortet werden, ob Linnich vollwertiges Mitglied der Entwicklungsgesellschaft Indeland werden will.

Vor ziemlich genau einem Monat hatte sich der Stadtrat um diese Entscheidung gedrückt. Die Indeland GmbH sollte sich und ihre Arbeit zuvor noch einmal im Stadtentwicklungsausschuss vorstellen. Indeland-Geschäftsführer Hans-Martin Steins tat dies ausführlich - in Wort und nach anfänglichen technischen Problemen auch in Bild.

Als Mitglied der Entwicklungsgesellschaft profitiere man nicht ausschließlich durch Projekte wie Römerpark (Aldenhoven), Indemann (Inden), Blausteinstee (Eschweiler) oder Hochseilklettergarten (Jülich). Die Indeland GmbH öffne Türen, die einer einzelnen Kommune verschlossen blieben.

In Linnich wird der Beitritt wohl zwischen Daumen und Zeigefinger entschieden. Der Mitgliedsbeitrag kostet 42000 Euro im Jahr. „Was kriegen wir dafür im Gegenzug?”, brennt den Linnichern unter den Nägel. Angedachtes Projekt ist die Einrichtung eines gläsernen Klassenzimmers und eines Kiosks im Glasmalerei-Museum.
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