Jülich - Ensemble der Philharmonie Köln begeistert mit „Hits“ aus der Musikliteratur

Ensemble der Philharmonie Köln begeistert mit „Hits“ aus der Musikliteratur

Von: Hilde Viehöfer
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Alexander Dimitrov brillierte mit seinem Solopart aus der „Ungarischen Rapsodie“ von Alexander Dimitrov. Foto: Wolfgang Emde

Jülich. Zum jährlichen Konzert in der Weihnachtszeit konnte das Ensemble der Jungen Philharmonie Köln sich wieder über viele Zuhörer in der Jülicher Schlosskapelle freuen.

Dem erwartungsvollen Publikum wurde ein breiter Querschnitt aus den Kompositionen durch die Jahrhunderte geboten. Viel gespielte und beliebte Werke wurden ausgesucht.

Das Programm eröffneten die Musiker mit dem Concerto d-moll von Antonio Vivaldi. Schon hier zeigte sich das harmonische, leichte Spiel der Instrumentalisten, das von solistischem Können aller Mitwirkenden sprach. Perfekte Einsätze und Tempi-Abstimmungen vervollständigten den positiven Eindruck.

Der Interpretation des „Ave verum corpus“ von Wolfgang Amadeus Mozart fehlten allerdings die Innigkeit des Ausdrucks und die mystische Ausstrahlung.

Besonders klangschön und intensiv spielte Alexander Dimitrov den Solopart bei der „Ungarischen Rhapsodie“ op. 68 von David Popper. Die Oboistin Merce Calderer überzeugte mit ihren solistischen Beiträgen im Zusammenspiel mit Pawel Zuzanski (Geige) bei dem Concerto für Oboe und Violine c-moll von Johann Sebastian Bach und mit der Filmmusik „Gabriel‘s Oboe“ von Ennio Morricone.

Artem Kononov an der Solovioline begeisterte mit seiner Interpretation des „Valse-Scherzo“ op. 34 von Pjotr Tschaikowski.

Den Abend rundeten der „Walzer“ aus der Jazz -Suite von Dmitri Schostakowitsch, ein weltbekanntes Musikstück, und die „Simple Symphony“ von Benjamin Britten, deren Sätze auf acht Kindheitsthemen basieren und deren Namen jeweils Alliterationen sind.

Die Spielfreude der Musiker, die eingängigen Kompositionen und die glanzvollen Leistungen der Solisten und des Ensembles machten das Konzert zum Hörvergnügen. Großer begeisterter Applaus seitens des Publikums und eine schwungvolle Zugabe, der berühmte Sirtaki aus dem Film „Alexis Sorbas“, schlossen den Abend ab.

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