Engelsdorf behält (vorerst) alten Bebauungsplan

Von: ahw
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Aldenhoven. Vor der Aufhebung des Bebauungsplanes Nr. 1 E „Engelsdorf“ sah Hans-Walter Müskes (CDU) in der jüngsten Sitzung des Aldenhovener Bauverwaltungsausschusses zwar noch Klärungsbedarf in seiner Fraktion, doch diskutiert wurde der Beschlussvorschlag der Verwaltung dennoch ausgiebig.

So erläuterte Marcus Herhut aus dem Bauamt der Gemeinde, dass derzeit Bauanträge, die Engelsdorf betreffen, ausschließlich gemäß Bauordnung entschieden würden. Der Bebauungsplan aus den 1960er Jahren, der eine geschlossene Bauweise vorsehe, werde nicht mehr herangezogen, da er längst nicht mehr zeitgemäß sei.

Die Aufhebung des Planes sei demzufolge eine „sinnvolle Sache“, bevor die Gemeinde vom Kreis Düren zu diesem Schritt gezwungen werde. Die Kosten für diesen Schritt belaufen sich für die Gemeinde auf einen dreistelligen Euro-Betrag, ergänzte Herhut auf Nachfrage aus dem Ausschuss. Bei einem regulären Planverfahren würden in der Regel Planungskosten zwischen 5000 und 10.000 Euro fällig. Zudem eröffne das Bauherren sogar mehr Möglichkeiten, als sie bei den Festsetzungen des Bebauungsplanes gegeben seien.

Auf Nachfrage von Müskes, ob sich die Aufhebung des Bebauungsplanes auf den Flächennutzungsplan auswirkt, verneint Herhut dies. Der Flächennutzungsplan könne nur durch formale Beschlüsse des Ausschusses geändert werden. Gleichwohl beschloss der Ausschuss die Vertagung des Tagungsordnungspunktes.

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