Energieversorger mit reichlich Plänen

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Jülich. „Wir erwarten ein gutes, solides 2016“, diesen Ausblick gibt zu Jahresbeginn Ulf Kamburg, Geschäftsführer der Stadtwerke Jülich GmbH (SWJ). Eine Prognose, die er mit umfangreichen Plänen untermauert. Denn die SWJ hat im neuen Jahr viel vor.

„Wir wollen für unsere Kunden mehr sein, als nur Lieferant für Strom, Gas und Wasser“, erläutert Ulf Kamburg, „diese Zeiten sind lange vorbei.“ Das SWJ- Beratungsspektrum für Privat- und Geschäftskunden reicht mittlerweile von der klassischen Energieberatung über Heizungs- und Beleuchtungscheck, Thermographie und Contracting bis zu Photovoltaik als Pachtmodell. „Das heißt, wir sind der Ansprechpartner für alle Fragen rund um das Thema Energie und den damit verbundenen Aspekten“, so der Geschäftsführer.

„Das zeigt sich auch ganz deutlich in den Fragen unserer Kunden zum energieeffizienten Bauen und Heizen, zu Fördermöglichkeiten, zur eigenen Energieerzeugung und zur Nutzung intelligenter Lösungen rund um Sicherheit und Komfort. Und wir geben darauf die Antworten, begleiten und beraten unsere Kunden. Deshalb werden sich die Unternehmens-Geschäftsfelder klar in Richtung Dienstleistungen weiter entwickeln und verändern.“ Dazu gehören auch umfangreiche Investitionen in den weiteren Ausbau der Nah- und Fernwärme-Netze mit hoch effizienten Wärme-Erzeugungsanlagen.

Erkennbar ist, dass sich schon heute das Verhältnis der SWJ zu ihren Kunden wandelt. So ist Kundenorientierung für die SWJ ein zentraler Punkt. Kamburg betont: „Wir möchten noch besser verstehen, was unsere Kunden bewegt, was sie benötigen und was sie sich wünschen. Nur so können wir in ihrem Sinne handeln.“

Eine der Gesprächs-Möglichkeiten ist beispielsweise das SWJ-Kundenforum, bei dem sich Gewerbekunden persönlich informieren und ihre Themen mit den zuständigen SWJ-Fachleuten diskutieren können. Denn für die Jülicher – und für die Stadt – zu handeln, das hat sich die SWJ auf die Fahne geschrieben.

Hausmesse im Juni

„Jeder Jülicher kennt die SWJ, aber wenige wissen, womit wir uns täglich beschäftigen“, so Grit Köhler, Vertriebs- und Marketingleiterin der SWJ. Darum findet Anfang Juni eine Hausmesse auf dem Stadtwerke-Gelände „An der Vogelstange“ statt. Dort sollen unter anderem verschiedene aktuelle und zukünftige Projekte vorgestellt werden. Auch eine kleine Reise durch die Geschichte der SWJ wird es geben. „Jeder, der Interesse hat, kann an diesem Tag einen kleinen Blick hinter die Kulissen werfen.“

Aber dabei steht der Spaß im Vordergrund. „Das wird ein Tag zum Erleben, Anfassen und Überraschen-lassen, und keine trockene Informationsveranstaltung. Das Drumherum wird natürlich ebenfalls passen: Jür Jung und Alt“, erläutert Grit Köhler. Auch für das leibliche Wohl wird auf der Hausmesse gesorgt werden.

Kooperationen

2016 wird ein Jahr für die Zukunftsstadt Jülich. Die SWJ beteiligt sich intensiv an diesem Projekt und hat dabei besonders die Themen „Klimaschutz“ und „Erneuerbare Energien“ im Fokus. Ein Schwerpunkt dabei liegt bei der E-Mobilität, für die sich die SWJ seit Jahren in Jülich engagiert.

In Zusammenarbeit mit dem Forschungszentrum Jülich (FZJ) wird daher an einem gemeinsamen Pilotprojekt gearbeitet. Dabei wollen beide Partner individuelle Angebote schaffen, damit die FZJ-Mitarbeiter sich auf ihren Arbeitswegen und dienstlichen Fahrten möglichst klimaneutral fortbewegen können. Ein aktiver Beitrag zum Klimaschutz.

Ein weiteres Ziel wird sein, bestehende Kooperationen erfolgreich auszubauen und neue, zukunftsfähige vorzubereiten. Hierbei ist die SWJ neben den üblichen energiewirtschaftlichen Kooperationen auch für angrenzende Branchen offen. „Die Welt ist vernetzter und smarter geworden, und wir werden uns darauf einstellen. Gemeinsam sind wir stark“, so der SWJ-Geschäftsführer.

Mit seinem Blick nach vorn geht auch ein kurzer Rückblick einher. „2015 war in Summe ein gutes und wirtschaftlich erfolgreiches Jahr für die SWJ. Auch, wenn es für einen Energieversorger ein wenig zu warm war“, schmunzelt Ulf Kamburg. „Große Ausschreibungen wurden gewonnen, was zeigt, dass wir mit den Mitbewerbern mithalten können. Wir sind auf einem guten Weg – und den wollen wir im neuen Jahr weiter verfolgen.“

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