Aldenhoven - Empfehlung an den Gemeinderat: Zweiter Anlauf Gesamtschule

Empfehlung an den Gemeinderat: Zweiter Anlauf Gesamtschule

Von: gre
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Aldenhoven. Diesmal legte der Aldenhovener Schul- und Sozialausschuss sich fest. Er will dem Rat, der am Donnerstag tagen wird, vorschlagen, sich für die Beantragung einer gemeinsamen Gesamtschule mit Linnich zu entscheiden. Die Verwaltung soll sich umgehend mit der Nachbarstadt in Verbindung setzen, um den entsprechenden Antrag an die Bezirksregierung zu stellen.

Allgemein war man der Auffassung, dass die Zeit drängt. Man möchte nicht in Zeitnot kommen, wie im letzten Jahr. Sowohl in Aldenhoven als auch in Linnich, spricht die Tendenz der Eltern für eine Gesamtschule. Für eine Sekundarschule werde es hier wie dort keine Mehrheiten in der Elternschaft geben.

Fragebogen, die beide Kommunen an die Eltern der Grundschüler ausgegeben hatten, ließen erkennen, dass die Eltern über die Situation sehr gut informiert sind und dass sie mehrheitlich das Bestmögliche für ihre Kinder möchten, letztlich das Abitur.

Markus Buder (SPD) sprach sich für eine praktikable und gleichzeitig zukunftssichere Lösung aus, und die gehe in Linnich wie in Aldenhoven eindeutig in die Richtung der Gesamtschule. Man solle den Start für das Schuljahr 2014/15 einplanen. Ein Verschieben um ein Jahr würde die Eltern noch mehr verunsichern.

Eindeutiges Votum

Dieter Froning (FWG) sah keine großen Chancen, an den beiden vorhandenen guten Schulen im Sekundarbereich, Haupt- und Realschule, auf längere Zeit festzuhalten. Das Votum müsse für alle lauten: Gesamtschule. Nach einer kurzen Sitzungsunterbrechung schloss sich auch die CDU-Fraktion der allgemeinen Auffassung an und stimmte dem Vorschlag an den Rat zu. In der Raumplanung für die künftige Gesamtschule gibt es eine Änderung. Sie soll in den ersten Klassen nicht im Hauptschulgebäude angesiedelt werden, sondern in der Realschule.

Thema im Ausschuss waren auch die beiden Aldenhovener Grundschulen. Noch besitzen sie ihre Eigenständigkeit, sind aber inzwischen unter der gemeinsamen Leitung von Rektorin Esther Josten. Die Schulkonferenzen beider Schulen hatten kürzlich über eine Zusammenführung zu entscheiden. Die Schulkonferenz der Gemeinschaftsgrundschule hatte sich für den Beginn des nächsten Schuljahres entschieden.

Die Vertretung der Marienschule bat um eine Verschiebung zum 1.8.2014. Rektorin Esther Josten erläuterte die Hintergründe für die unterschiedlichen Entscheidungen, wies aber darauf hin, welche nicht unerheblichen organisatorischen Probleme mit der Trennung verbunden sind, die sich nicht nur in den unterschiedlichen Unterrichtszeiten erschöpfen, sondern besonders im personellen Bereich bei etwaigen Vertretungen liegen.

Im gewohnten Umfeld

Natürlich werde die Schulleitung sich nach Kräften darum bemühen, dass die Kinder in ihrem gewohnten Umfeld verbleiben, die gleichen Lehrpersonen ebenso behalten wie die Schulbücher. Schließlich legte der Schulausschuss sich auf die Zusammenlegung zum 1. August 2013 fest – einstimmig.

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