Elf neue Mitarbeiter für St. Mariä Himmelfahrt

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Bischof Heinrich Mussinghoff mit den elf Berufenen im Altarraum der Jülicher Propsteikirche. Foto: Bistum Aachen/Dorothee Schenk

Jülich. So viele neue Mitarbeiter durfte Bischof Heinrich Mussinghoff lange nicht mehr in den kirchlichen Dienst aufnehmen: Sechs Frauen und fünf Männer wurden nach Abschluss ihrer dreijährigen Assistenzzeit als Gemeinde- und Pastoralreferenten beauftragt.

Die Messe stand unter dem Leitgedanken Jesaja 43, 19 „Seht her, nun mache ich Neues! Merkt ihr es nicht?“ Seine besondere Freude brachte der Bischof darüber zum Ausdruck, dass die festliche Beauftragung in einer Marienkirche, nämlich in St. Mariä Himmelfahrt in Jülich, gefeiert wurde, da „Maria die Mutter aller Gläubigen ist“, und dazu noch in einer Pfarrei, die dem heiligen Geist gewidmet ist, der die Christen leiten solle.

Funke der Begeisterung

Der Funke der Begeisterung sprang in der sonnendurchfluteten und voll besetzten Kirche über. Aus vielen Kehlen stimmungsvoll füllten die sorgsam ausgesuchten Lieder in englischer, lateinischer und deutscher Sprache den Raum und waren wie ein musikalisches, freudiges Signal des Aufbruchs der elf Berufenen.

In seiner Predigt warf Bischof Mussinghoff angelehnt an das Motto die Frage auf „Was ist denn nun das Neue, das kommt?“ und bot seinen neuen Mitarbeitern als Rüstzeug drei Geisteshaltungen und Aspekte, um der neuen Zeit mit seiner „Welle der Säkularisation unserer Gesellschaft und auch eines neuen aggressiven Atheismus“ zu begegnen: Im Sinne von Papst Franziskus die Freude des Evangeliums zu verkünden, denn, „mit einem Eiszapfen zündet man kein Feuer an“, wie er in seiner Sekretarszeit bei Bischof Tenhumberg gelernt habe.

Als zweites sich die pastorale Neugier zu erhalten und die Spannkraft, das Neue zu entdecken, denn: „Der vor 100 Jahren totgesagte Glaube aber lebt; es gibt ein neues Interesse an religiösen Fragen und ethischen Debatten.“ Und schließlich „Gott sendet auch uns als Engel, um gebrochene Herzen zu heilen“. Spontanen Applaus der Feiergemeinde gab es, als der Bischof abschließend das Wallfahrtslied zur Heiligtumsfahrt anstimmte: „Den Aufbruch wagen, auf Gott vertrauen. Neue Wege gehen, auf Sein Wort bauen.“

Dank der Beauftragten

Stellvertretend für die Beauftragten bat Brigitte Kempny die versammelten Gläubigen, sie und ihre Arbeit mit ihren Gebeten zu begleiten. Den Dank für die Unterstützung an die Praxisbegleiter, geistliche Begleiter, Supervisoren und Mentoren in den Schulen in den drei Ausbildungsjahren übernahm Ulrike Wellens als Leiterin der Berufseinführung, betonte auch, „alle sollen sich im Dank eingeschlossen fühlen“.

Eine besondere Erwähnung galt ihrem Vorgänger im Amt, Wolfgang Meurer, der in den zwei ersten Jahren die Teilnehmer begleitet hatte.

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