Aldenhoven - Elektriker der EWV sind jetzt schneller bei den Kunden

Elektriker der EWV sind jetzt schneller bei den Kunden

Von: gep
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Vorsicht hohe Spannung: Vor der 20 000-Volt-Übergabestation im Verbandswasserwerk Aldenhoven Betriebsstellenleiter Detlef Böttcher (v. l.), Wasserwerk-Prokurist Dirk Rausch, Bürgermeister Lothar Tertel und EWV-Geschäftsführer Manfred Schröder. Foto: gep

Aldenhoven. . Jetzt sind die Elektriker der Energie- und Wasserversorgung GmbH (EWV), Stolberg, im Jülicher Land bei Störungen schneller vor Ort. In Aldenhoven hat die EVW eine technische Betriebsstelle eröffnet. Sie ist mit insgesamt 14 Mitarbeitern besetzt, drei davon sind rund um die Uhr im Bereitschaftsdienst.

„Es sind alles Elektriker” und Einheimische, sagt der Leiter Detlef Böttcher aus Tetz. Die 14 Mitarbeiter sind vom EWV-Standort Weisweiler auf das Gelände des Verbandswasserwerks Aldenhoven umgezogen, dessen Betrieb die EWV führt. Ein Grund war, dass es in Weisweiler „ein bißchen Platznot” gab, räumt EWV-Geschäftsführer Manfred Schröder ein, aber mit der Betriebsstelle an der Straße Auf der Komm rücke das Unternehmen näher heran an die Kunden in Aldenhoven, Titz, Linnich und einigen Jülicher Außenbezirken, die zum Versorgungsgebiet gehören. „Wir sind direkt ansprechbar”, so Böttcher.

Die häufigste Störursache ist der Ausfall des Fehlerstromschutzschalters (FI-Schalter) im Zählerkasten, sagt Böttcher. Ein nützlicher Schalter, denn der er reduziert lebensgefährliche Stromunfälle im Niederspannungsnetz, denn er trennt alle Leitungen bis auf den Schutzleiter vom restlichen Netz. Das ist etwa der Fall, wenn über den Elektrorasenmäher Strom ins nasse Gras fließt.

Zum Job der Aldenhovener Monteure gehören aber auch die Betreuung der mehr als 900 Kilometer Leitungsnetz im Zuständigkeitsbereich und die Erstellung neuer Hausanschlüsse. Hinzu kommt, dass pro Jahr im Durchschnitt zehn Kilometer der 20-Kilovolt-Freileitungen zurückgebaut werden, um bis 2015 alle Mittelspannungsfreileitungen durch Erdkabel zu ersetzen. Das dient nicht nur dem Vogelschutz und verhindert wetterbedingte Störungen im Versorgungsnetz, sagt EWV-Geschäftsführer Manfred Schröder. Zugleich wird das Netz, das die EVW von ihrem Mehrheitsgesellschaft RWE gepachtet hat, auch leistungsfähiger angesichts der unregelmäßigen Einspeisungen von Windkraft- und Photovoltaikstrom, erläutert Böttcher. Das neue Kabel hat nämlich einen Durchschnitt von 150 Quadratmillimetern statt bisher 70. Nach einer Faustformel kostet ein verlegter Meter 100 Euro.

Anträge auf Einspeisevergütungen für Photovoltaikanlagen erreichen die Betriebsstellen übrigens „fast täglich.

Daneben müssen noch 400 Mittelspannungsstationen, 1000 Kabelverteilerschränke und vier Umspannwerke in Linnich bei SIG Combibloc, in Hasselsweiler, Siersdorf und Jülich gewartet werden. Bei Bedarf wird auch für Kunden aus der Wirtschaft eine komplette Mittelspannungsstation, die 20 000 in 220/400 Volt umwandelt, von den Aldenhovener Monteuren errichtet.

„Die Wege sind kürzer”, verdeutlicht Böttcher die Vorteile des neuen Standorts.

Das findet natürlich die Zustimmung des Aldenhovener Bürgermeisters Lothar Tertel. Schließlich habe man „lange gewartet” auf eine EVW-Betriebsstelle im Kreisgebiet. Eine solche gab es bisher nur in Monschau, Weisweiler, Alsdorf und Heinsberg.
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