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Einziges Dreigestirn der Gemeinde Titz in Opherten

Von: ptj
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Das Ophertener Dreigestirn in Hochstimmung: Jungfrau Bernardine I. (v.l. Immerath), Prinz Norbert I. (Mülfahrth) und Bauer Basti I. (Immerath) sind das einzige Dreigestirn in der Gemeinde Titz. Foto: Jagodzinska

Opherten. „Opherten singt, Op-herten lacht, das Dreigstirn ist an der Macht“. So lautet das Motto des Dreigstirns, das wirklich gut lachen hat, ist es doch das einzige in der Gemeinde Titz.

Zudem hat es mit den drei Herren eine besondere Bewandtnis: Bauer Basti I. (Immerath) ist leiblicher Sohn der Jungfrau Bernadine I. (Immerath). Die Stimmung, die Prinz Norbert I. (Mülfarth) und seine Mannen ins voll besetzte Zelt brachten, ist kaum zu toppen. Sie sangen, tanzten und parodierten aus vollem Herzen, rissen das Publikum mit und verdienten die erste Rakete des Abends. Die Dorfsitzung der KG „Frohsinn“, flott moderiert von Simone Paar und Herbert Lingens, war ein gelungener Mix aus eigenen und auswärtigen Kräften, die allesamt Schwung ins Zelt brachten. Die jungen „Tanz Power Girls“, die „Kningx“, das Männerballett „Kneng Dancers“ und die „Sexy Kneng“ zeigten sich in ihren Tänzen anmutig und biegsam.

Besonders das Männerballett brachte den Saal zum Kochen. Die „Sexy Kneng“ tanzten in ihrem beidseitig entworfenen Kostüm vorwärts gewandt mit Sexy Kostüm zu moderner Musik, rückwärts gewandt mit Gesichtsmaske und Schürze zu alten Liedern.

Als Eisbrecher fungierten „Herbert & Simone“, eine Neusser Truppe, die mit Dudelsack und viel Elan für „volles Programm“ auf der Bühne sorgte. Schon seit Jahren werten die „City Girls“ der Jülicher Stadtgarde die Opherten Sitzung auf. Diesmal ging es „zum Rummel“, wo sie als flotte Tanzmädchen der 50er Jahre starteten, dann von Gevatter Tod überfallen wurden und als Skelette weitertanzten, wobei Pyramiden und Hebefiguren nicht fehlen durften. Schlussendlich wirbelten die Girls als attraktive Rennfahrerinnen über die Bühne. In die Bütt stiegen „Helga & Trudchen“ und „D‘Jupes“ alias Kalle Stoffels.

„Nicht jugendfrei, klasse“! So kommentierte ein Lokalpolitiker die Büttenrede von letzterem, der – zur Freude des Publikums – etwas von Frauen, Düften und natürlich vom Sexleben versteht. „Ihr Fett weg“ bekamen auch der Ophertener Ortsvorsteher Helmut Paar und Bürgermeister Jürgen Frantzen. „Ein schönes Bild“ folgte bei der anschließenden Begrüßung der Ehrengäste mit allen anwesenden Karnevalsgesellschaften und lokalen Größen. In seinem Grußwort für alle sprach Bürgermeister Frantzen den Ophertener Jecken seine Wertschätzung aus.

Das Duo Chris & Harry zeigte sich besonders musikalisch. Während Harry Trompete spielend und singend das Publikum animierte, griff Chris zu Dudelsack, Akkordeon, Panflöte und anderen Blasinstrumenten sowie zur Gitarre, was dem Publikum sehr gefiel. Leicht gelang es Sängerin Sylvia Martens, den Stimmungspegel hoch zu halten. Die „Roten Husaren“ aus Kerpen-Manheim heizten den Jecken im Zelt mit ihrer artistischen Tanznummer ein und wirbelten am Ende Moderatorin Simone durch die Luft.

Die Müntzer „Backes Band“ verbreitete noch einmal Hochstimmung am Ende der Sitzung, bevor das gemeinsam angestimmte „Ophertener Lied“ den Schlusspunkt setzte.

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