Merzenhausen - Einsatz für ein sauberes Merzenhausen

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Einsatz für ein sauberes Merzenhausen

Von: jago
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Etwa 15 Kinder und Jugendliche machten sich in Merzenhausen auf, um unter der Aufsicht von Ortsvorsteherin Anna Katharina Peters, Jungschützenführer Friedhelm Jülich, Heinz Peters und Heinz Frey (v.l.n.r.) die Hinterlassenschaften umweltfeindlicher Autofahrer auf der Kirchgracht zu beseitigen. Foto: Jagodzinska

Merzenhausen. „Wir Merzenhausener ärgern uns jedes Mal aufs Neue, dass so viele Autofahrer ihren Müll einfach durchs Seitenfenster entsorgen“, beklagte sich Ortsvorsteherin Anna Katharina Peters. Dabei zeigte sie auf mehrere Säcke voll Abfall, das Ergebnis der Müllsammelaktion entlang der Kirchgracht, die wieder von der Frauengemeinschaft „Flotte Flitzer“ initiiert wurde.

Tatkräftige Unterstützung fanden die Frauen erneut bei den Jungschützen der St. Hubertus Bruderschaft, die mit ihrem Jungschützenführer Friedhelm Jülich sogar auf das beliebte Schießtraining zu Gunsten der Müllaktion verzichtet hatten. Außerdem ließen es sich Heinz Peters und Heinz Frey als Merzenhausener mit Herz für ihr Dorf nicht nehmen, bei der Planung und Durchführung für einen reibungslosen Ablauf zu sorgen. „Neben der Müllbeseitigung geht es uns auch darum, bei den Kindern und Jugendlichen den Umweltgedanken zu stärken“, erklärte Friedhelm Jülich die Absicht der Erwachsenen.

Rievkooche für die Saubermänner

Etwa 15 Kinder und Jugendliche waren dem Aufruf zur Sammelaktion gefolgt. Als kleines Dankeschön gab es an der Sammelstelle zunächst einige Süßigkeiten. So richtig cool wurde es zum Abschluss für die jungen Saubermänner im Pfarrheim, in dem sie mit Rievkooche und Getränken für ihren Einsatz belohnt wurden. Für die Zeit der Sammelaktion war die Kirchgracht für den Durchgangsverkehr gesperrt. Die meisten Autofahrer akzeptierten den kleinen Umweg, der nötig wurde.

Ein Beispiel für asoziales Verhalten lieferte leider ein Fahrer, der sich offensichtlich nicht im Griff hatte, mit durchdrehenden Reifen Vollgas gab und in einer Staubwolke über einen Nebenweg verschwand. Warum machen junge Menschen in ihrer Freizeit bei einer solchen Müllsammel-Aktion mit? Die verblüffend einfache, aber in ihrer Knappheit um so treffendere Antwort gab der 15-jährige Michael Frey, indem er die Gegenfrage stellte : „Warum nicht?“

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