Einkaufsführer zeigt Senioren in Jülich, wer Zusatzleistungen bietet

Von: ahw
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Präsentation des Einkaufsführers bei Bürgermeister Axel Fuchs (2.v.r.): Die Ortsvorsteher Hermann-Josef Buers (v.l.), Margret Esser-Faber und Peter Schmitz wollen das Leben der Jülicher Senioren erleichtern. Foto: Wolters

Jülich. Als Ruth Tavernier-Schwab vom Jülicher Seniorenbeirat vor ziemlich genau einem Jahr die Initiative ergriff, nach Vorbild eines Projektes in Troisdorf einen Einkaufsführer für Senioren zu erstellen, waren die drei Jülicher Ortsvorsteher Margret Esser-Faber (Innenstadt), Hermann-Josef Buers (Innenstadt und West) sowie Peter Schmitz (Innenstadt und Nordviertel) Feuer und Flamme.

Ziel des Projektes war und ist es, älteren Menschen die Möglichkeit zu geben, stärker am Leben teilzunehmen und möglichst lange in den angestammten vier Wänden wohnen bleiben zu können. Eine Schlüsselstellung nimmt dabei das Einkaufen ein. Das Ortsvorsteher-Trio kümmerte sich darum herauszufinden, welche Geschäfte und Firmen Zusatzleistungen ohne Zusatzkosten für Senioren anbieten, etwa Warenlieferungen frei Haus.

Ursprünglich sollte der Einkaufsführer bereits im Herbst vorgelegt werden, doch nicht vorhersehbare Umstände verzögerten die Umsetzung. „Die Zahl der Anbieter wird sicher schnell zunehmen“, sagte Peter Schmitz, als er den Einkaufsführer Bürgermeister Axel Fuchs vorstellte.

„Wir stehen am Anfang eines Weges“, pflichtete Fuchs dem Grundgedanken der Führers bei und geht ebenfalls davon aus, dass sich das Angebot noch weiter entwickeln wird. Darum sei es gut und wichtig, dass ein Anfang gemacht worden sei, dankte er den Ortsvorstehern für ihre Initiative, die in Jülich sicher auf fruchtbaren Boden fallen werde.

Es gehe auch darum zu zeigen, dass ältere Menschen nicht aufs Abstellgleis geschoben werden sollen. Deshalb sei es wichtig, dass neben dem Einkaufsführer in einem nächsten Schritt weitere zusätzliche Angebote zur Verbesserung der Alltagsqualität für ältere Mitbürger zu schaffen, die vor allem unter Einsamkeit und Hilflosigkeit leiden.

Für Fragen, weitere Angebote und Anregungen zur Aktion stehen Buers (Telefon02461/4069030), Esser-Faber (Telefon02461/8420) und Schmitz (Telefon02461/54926) zur Verfügung.

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