Einigung im Streit ums Jülicher Krankenhaus

Von: dol
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Gabor Szük (ctw) und Landrat Wolfgang Spelthahn erklärten beim Jülicher Stadtgespräch im Interview mit unserem Redakteur Volker Uerlings (von rechts) die prinzipielle Einigung im Streit um die Trägerschaft des Jülicher Krankenhauses. Foto: Simone Dolfus

Jülich. Aufatmen am Jülicher St. Elisabeth Krankenhaus: Wie die beiden gegenüberstehenden Parteien bei einer Veranstaltung unserer Zeitung und des Vereins Stadtmarketing am Mittwochabend exklusiv verkündeten, ist der Streit um die Übernahme des Jülicher Krankenhauses durch die Caritas Trägergesellschaft West GmbH (ctw) beigelegt.

Bis auf einige juristische Formeln, die noch auszuhandeln sind, seien sich der Kreis Düren und die ctw jetzt einig. Das gaben Landrat Wolfgang Spelthahn und Gabor Szük, Geschäftsführer der ctw, beim Stadtgespräch zum Thema „Jülich: Mittelpunkt oder Mittelmaß?” bekannt. Beide Krankenhausstandorte im Nordkreis, also in Jülich und Linnich, sollen erhalten bleiben.

„Uns verbindet der Wunsch nach einer starken Krankenhauslandschaft im Nordkreis”, betonte Spelthahn. Der Forderung des Kreises Düren, eine zehnjährige Bestandsgarantie zu geben, werde die Caritas Trägergesellschaft West nachkommen, so Szük. Die ctw habe von Anfang an betont, keine Arbeitsplätze streichen zu wollen. „Die gewohnte Soll-Stärke soll erhalten bleiben.”

Und mehr noch: Der Träger hofft, in den kommenden Jahr das Personal sogar aufstocken zu können. Hohe Investitionen seien geplant. „Nach langem Hoffen und Bangen ist klar: Da kommt jetzt ein starker Träger”, sagte Landrat Wolfgang Spelthahn.

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