Eine Schiffer-Schau im Schuppen

Von: Kr.
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Gemeinsam eröffneten sie die
Gemeinsam eröffneten sie die Ausstellung im de Nickel-Schuppen (v.l): Anja Schlader, Herb Schiffer, Dr. Iris Nestler, Stefan Palm. Foto: Kròl

Koslar. Auch nach dem Tod des Künstlers und Hausherrn Arnold Schlader soll der Koslarer de Nickel-Schuppen nicht leer stehen. Die Familie Schlader will auch weiterhin dort Ausstellungen zeigen, allerdings im geringeren Umfang.

Der bekannte Künstler und langjährige Freund des Hauses, Herb Schiffer, erschien für diesen Neuanfang genau richtig, zumal er am Tag vor der Ausstellungseröffnung sein 75. Lebensjahr vollendet hatte. So wurde diese Ausstellung, die bis zum 16. Oktober zu sehen sein wird, gleichzeitig ein Rückblick auf sein nahezu 60-jähriges Wirken als Künstler.

Von Menschen und fremden Ländern, von Göttern, Sagen und Mythen, von seelischen Zuständen erzählen seine Gemälde in der für den gebürtigen Jülicher, der in Düren lebt, so typischen Ausdrucksweise. „Als einer der Schüler Wilhelm Teuwens ist er den Prinzipien seines Lehrers treu geblieben, hat seine strenge formale Disziplin, seine klare Flächengliederung, seine Symmetrie, Ruhe und Ausgewogenheit der Horizontalen und Vertikalen übernommen.

Sie ist in seinen Bilder, wenn auch sehr aufgebrochen, noch zu spüren. Doch wie viel sanfter poetischer und bisweilen melancholischer muten seine Gemälde an”, erläuterte Dr. Iris Nestler, die den Künstler und sein Werk vorstellte.

Neben den Ölgemälden, die meist aus jüngerer Vergangenheit stammen, zeigt Schiffer auch einige Glasbilder sowie Zeichnungen und Linoldrucke. „Das ist bei mir immer etwas zu kurz gekommen”, sagt Schiffer, der stets Wert auf Symbolik legt. Immer wieder hat es den Künstler außerdem im Verlauf seines Schaffens nach Brasilien gezogen. Diesem Land widmet er in dieser Schau breiten Raum.

Zahlreiche Gäste waren zur Vernissage gekommen. Sie wurden von Anja Schlader begrüßt. Die Anwesenden brachten Schiffer, begleitet von Stefan Palm am Klavier, ein Geburtstagsständchen.
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