Eine Pop-Zeitreise im Accoustic Sound

Von: ptj
Letzte Aktualisierung:
13712868.jpg
Roland Mroncz (l.) und Roger „Roque“ Sanchez trafen mit Rock und Pop im Accoustic-Sound exakt den Musikgeschmack der Zuhörer im „Café am Spritzenhaus“. Foto: Jagodzinska

Titz. Unmittelbar vor Beginn der besinnlichen Weihnachtstage wurde im gemütlichen „Event-Café am Spritzenhaus“ im Herzen von Titz „noch mal gerockt“. Inhaber „Nobby“ (Norbert Schiffer) und Ehefrau Nettie, die sich mit dem Café „einen Traum erfüllt haben“, hatten das Spitzenmusikerduo „Roland & Roque“ alias Roland Mroncz und Roger Sanchez aus Aachen engagiert, das sich mit akustischem Rock und Pop in die Herzen der Zuhörer spielte.

Eigentlich bilden die erfahrenen Sänger und Gitarristen mit der erkrankten Sängerin Mel Schmidt ein Trio, das in seinem Namen die ersten Silben der Bandmitglieder vereinigt und sich „MelRo‘s Plays“ nennt. „Als Akustiktrio legen wir viel Wert auf Gesang“, bedauerte Mroncz offensichtlich Mels Abwesenheit, bevor das Duo scheinbar problemlos ohne Sängerin ein klasse Konzert gab.

„Roland & Roque“ harmonierten mit zweistimmigem Gesang und erstklassigen Instrumentalparts mit ihren Cover-Songs quer durch die Jahrzehnte, von den 70ern bis heute. Sie starteten mit „Cats in the cradle“ von Harry Chaping, imitierten James Morrison und Nelly Furtado mit „Broken Strings“, und stimmten mit einem „kleinen a capella ein ganz altes Stück“ an, nämlich „Love the one you‘r with“ von Crosby, Stills, Nash and Young. Weiter ging es mit „Dead or alive“ von Bon Jovi, „Far, far away“ von Slade, „Come together“ von den Beatles, die natürlich „nicht fehlen dürfen“, oder „Wish you were here“ von Pink Floyd.

Auf einen ausdrücklichen Wunsch aus dem Publikum spielte das Duo den spanischsprachigen Song mit melancholischem Touch aus Sanchez‘ Feder „Quiero ser como un nio“ (Ich möchte sein wie ein Kind) und erntete den begeisterten Applaus der Zuhörer. Das Duo hat noch weitere eigene Stücke geschrieben, die die beiden Musiker gemeinsam mit der Sängerin mehr und mehr ins Programm einfließen lassen wollen.

Mroncz weiß sich in der deutschen Sprache am besten auszudrücken. Aus seiner Feder stammen sehnsuchtsvolle Titel wie „Silberwind“ oder „Nimm meine Hand“, die sich mit dem Thema Vergänglichkeit beschäftigen.

Als Abschluss eines harmonisch/gemütlichen Abends wünschte das Duo, das bereits zum zweiten Mal im „Café am Spritzenhaus“ zu Gast war, seinen begeisterten Zuhörern musikalisch „Feliz Navidad“.

Die Inhaber „Nobby und Nettie“ suchen für den Silvesterabend noch Musiker, „gerne auch Nachwuchskünstler“. „Junge Musiker, die eine Plattform suchen, sind im Café am Spritzenhaus richtig“, verspricht Inhaber Norbert Schiffer.

Leserkommentare

Leserkommentare (0)

Sie schreiben unter dem Namen:



Diskutieren Sie mit!

Damit Sie Artikel kommentieren können, müssen Sie sich einmalig registrieren — bereits registrierte Leser müssen zum Schreiben eines Kommentars eingeloggt sein. Beachten Sie unsere Diskussionsregeln, die Netiquette.

Homepage aktualisiert

Finden Sie jetzt neue aktuelle Informationen auf unserer Startseite

Wieder zur Homepage

Die Homepage wurde aktualisiert