Eine Orgel und eine Stimme

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Linnich. Zu einem Konzertabend mit geistlicher Musik lädt der Verein Kultur ohne Grenzen am Freitag, 7. Mai, um 19.30 Uhr in der Evangelischen Kirche in Linnich am Alter Markt mit seiner wunderschönen Barockorgel ein.

Umrahmt von brillanten Orgelwerken geht es von Antonios Vivaldis wunderschönem „Stabat Mater ”, speziell für die tiefste und seltenste Frauenstimmlage, der Altstimme komponiert, über Giulio Caccinis berührendes „Ave Maria” bis zum „Agnus Dei” aus der h-Moll Messe von Johann Sebastian Bach. Die Altistin Catherine Dagois und der Organist Edgar Teufel sind beide Absolventen der Musikhochschule Stuttgart.

Mit ihrem Duo „Eine Orgel - eine Stimme” haben die beiden Künstler, von der Presse als „hochkarätige Interpreten” gelobt, in 25 Ländern und in vier Kontinenten konzertiert. Die Einladungen führten sie in die bedeutendsten Theater, Philharmonien und Kathedralen Europas (München am Gasteig, Paris, Schloss Malmaison, Glasgow Hutchesons´ Hall), Asiens (Oper von Shanghai, Osaka) und Amerikas (Philharmonie von Toronto, Ottawa, Mexiko)

Namhafte Komponisten haben dem Künstlerehepaar Werke gewidmet, die sie für den Südwestfunk (SWR) und auch auf einigen ihrer CD-Veröffentlichungen einspielen durften.

Die wunderschöne Barockorgel in der evangelischen Kirche wird bei dem Konzert neben der Sängerin eine besondere Rolle spielen. Die Linnicher Orgel ist die älteste des Kreises Düren.

1764 wurde sie von einem unbekannten Meister im Kreuzherrenkloster Hohenbusch bei Erkelenz erbaut. Der Aachener Bischof, der Franzose Markus Antonius Berdolet, schenkte sie 1805 nach der Säkularisation des Klosters der reformierten Gemeinde zu Linnich, in deren Kirche, heute von der vereinigten evangelischen Gemeinde aus Lutheranern und Reformierten genutzt, sie schließlich 1808 aufgestellt wurde.

Im Zweiten Weltkrieg schwer beschädigt, wurde die Orgel in den Folgejahrzehnten Schritt für Schritt wieder hergestellt und schließlich in den letzten Jahren des 20. Jahrhunderts nochmals gründlich rekonstruiert.
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