Jülich - Eine Liebesgeschichte fürs Kinderpublikum

Eine Liebesgeschichte fürs Kinderpublikum

Von: ptj
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Verzückt schauen Marie und Willi nach gemeinsam verbrachter Nacht aus dem Fenster auf das junge Glück. Foto: Jagodzinska
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Jülich. Im Rahmen der beliebten Kinderprogrammreihe „Theaterstarter“ war erneut das Figurentheater „Heinrich Heimlich“ zu Gast im voll besetzten Saal des KuBa. Unterstützt wird die Realisation dieses Theaterprojekts durch das Kulturministerium der deutschsprachigen Gemeinschaft Belgiens.

Wohlfühlgeschichten

Solodarsteller Heimlich, der eigentlich Heinrich Zwissler heißt, ist bekannt für seine Wohlfühlgeschichten mit Happy-End. So war es auch bei seinem Kindertheaterstück „Fridolin und Friederike... eine Hühnerliebe“ nach dem Bilderbuch von Maja Nielsen und Henrike Wilson.

Die Bäuerin Marie, dargestellt als mannsgroße Stoffpuppe ohne Füße, ist verwirrt. Fridolin, der schwarze Hahn, weckt sie nicht mehr in der Frühe. Friederike, die weiße Henne, legt ihre Eier nicht mehr ins Nest. Die beiden sind verliebt. „Friederike, du bist die Henne meines Lebens“, schwärmt Fridolin, umgekehrt hält die Henne Fridolin für den Hahn ihres Herzens. „Aber geht das gut, wenn die beiden nur noch Augen für einander haben?“, lautete Heimlichs rhetorische Frage. „Der ist verliebt...“, rief ein Kind aus dem Publikum dem Darsteller erklärend zu.

Ausdrucksvoll

Jedenfalls hat die Bäuerin die Nase voll und verschenkt Fridolin an den Kornbauern Willi, nachdem sie mit dem Motorrad zu ihm gefahren war, den Käfig mit Fridolin im Gepäck. Amüsant waren die ausdrucksvollen Motorengeräusche, mit denen Heimlichs Lippen die Fahrt vor gezeichneter Hintergrundkulisse nachempfanden.

Die romantische Begegnung zwischen den beiden Menschen inszenierte er als Schattenspiel zu eingespielter Walzermusik, zu der die beiden sogar das Tanzbein schwangen.

Inzwischen gelingt es Fridolin im Stall, mit der Hilfe eines Schweins und einer Ziege, aus dem Käfig zu entfliehen. Mit Spannung verfolgten die Kinder seine nächtliche Flucht durch den dunklen Wald, verfolgt von einem Fuchs, der schließlich vor den Jägern flieht.

Doppelhochzeit

Wie versprochen ist Fridolin am nächsten Tag wieder bei seiner geliebten Friederike, die inzwischen ein Nest für den gemeinsamen Nachwuchs gebaut hat. Verzückt sehen Marie und Willi nach gemeinsam verbrachter Nacht aus dem Fenster auf das junge Glück.

Die beiden Menschen hatten Fridolin für tot gehalten – vom Fuchs gerissen. Zur Freude der Kinder winkt nun eine Doppelhochzeit.

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