Eine Kettenreaktion der Wissbegierde

Von: Kr.
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Über die neue Zertifizierung der „Wilden 13“ zum Haus der kleinen Forscher freuten sich die Kinder ebenso wie Christina Heinzen, Katarina Esser, Michaela Langen und Bahar Yagmur. Foto: Kròl

Selgersdorf. Was hat ein Besuch im Zoo mit Magnetismus, Elektrik, Chemie oder Physik zu tun? Das fragt man sich zunächst. Doch die Vorschulkinder der Kindertagesstätte „Die Wilde 13“ in Selgersdorf haben darauf eine Antwort.

Das liegt nicht zuletzt an dem Engagement der Erzieherinnen, in den Kindern frühzeitig das Interesse an Naturwissenschaften zu wecken und sie spielerisch damit vertraut zu machen. Deshalb ließ dich die Einrichtung bereits vor zwei Jahren zum „Haus der Kleinen Forscher“ zertifizieren. Diese Zertifizierung wurde nun zur Freude der großen und kleinen Forscher erneuert, was auch als Auszeichnung für die Qualität der Arbeit zu verstehen ist.

Hinter dem „Haus der kleinen Forscher“ steht eine gemeinnützigen Stiftung, die von einer Reihe von Partnern wie beispielsweise die Helmholtz-Gesellschaft, die Dietmar Hopp-Stiftung, die Siemens-Stiftung und die Deutsche Telekom-Stiftung unterstützt wird, um naturwissenschaftliche Arbeit dauerhaft in Kindergärten und Grundschulen zu etablieren und pädagogische Fachkräfte für diese Arbeit zu qualifizieren und zu begleiten.

In der Selgersdorfer Kita kümmert sich vor allem Bahar Yagmur um die jungen Forscher. Mit ihnen hat sie kleine Experimente zusammengestellt, deren Schauplatz der Zoo ist. Den hatten die kleinen Forscher in der Turnhalle aufgebaut.

Durch eine Kettenreaktion brachten sie Bewegung hinein. Sie hatten gelernt, dass mit Hilfe der Kraft, in diesem Fall einem Fön, Dominosteine umfallen. Licht gibt es im Aquarium, wenn man die Glühbirne an Strom anschließt, in diesem Fall eine Batterie. Doch was hat die Giraffe im Elefantengehege zu suchen? Mit einem Magneten wurde sie wieder zu ihren Artgenossen bugsiert.

Wenn Sand aus einer Flasche in ein Schildkrötengehege rieselt, liegt das an der Schwerkraft. Junge Forscher wissen das.

Doch das Tollste war der Vulkan, der mit Hilfe von Natron und Essig aktiviert wurde. Über so viel Experimentierfreude zeigten sich auch Katarina Esser vom Amt für Familie, Generationen und Integration der Stadt Jülich und Christina Heinzen, Trainerin vom Haus der kleinen Forscher, beeindruckt. Sie hatten auch eine neue Plakette samt Urkunde mitgebracht, die sie an Michaela Langen. Leiterin der Kita, weiterreichten.

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