Eine gute Halbzeit reicht Freialdenhoven in der Mittelrheinliga nicht

Von: tm
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Im Hinspiel erzielte Okan Dikenli (Nr. 3) einen Treffer, doch diesmal blieben er und Freialdenhoven sieglos. Foto: Mauer

Freialdenhoven. Der SV Bergisch Gladbach nahm gegen Borussia Freialdenhoven Revanche, weil die Gäste erneut eine Halbzeit leichtfertig aus der Hand gaben. Dem 2:0 aus dem Oktober folgte nun ein 1:3.

„In der ersten Halbzeit waren wir schlecht. Wir hatten keinen Zugriff“, ärgerte sich Trainer Wilfried Hannes. Das Strohfeuer der Borussen hatten die Gastgeber rasch eingedämmt. Der deutlich aggressivere SV brauchte eine Viertelstunde, um durch Metin Kizil in Führung zu gehen. Und auch danach tat sich bei Freialdenhoven nicht viel.

Auch das 2:0 durch Daniel Isken weckte die Borussia kaum auf. Wachgerüttelt wurden die Akteure in der Pause durch ihren Trainer, denn nach dem Wechsel spielte die Borussia mit mehr Leidenschaft. Der Anschlusstreffer durch Pascal Schneider drückte das aus. „Ich habe in der Halbzeit umgestellt und den Jungs gesagt, dass wir nichts zu verlieren haben“, beschrieb Hannes seinen verbalen Einsatz. „Wir waren gewarnt, aber wenn du hier Fehler machst, wird das sofort bestraft.“

So bestimmte Freialdenhoven mehr und mehr das Geschehen, es fehlte jedoch der letzte Zug. Und auch der Unparteiische spielte eine Rolle. Denn als Tobias Fingerle nach einem Eckball von Rachid El-Hammouchi den Ball ins Tor beförderte (90.), pfiff Schiri Michael Olligschläger ein Foul. „Das war ein klares Tor“, wetterte Hannes, „das sagten andere auch“.

Es nutzte nichts. Und während die Borussen protestierten, führten die Gastgeber den Freistoß schnell aus, ein langer Ball erreichte Kizil, der alleine vor Ljubicic für die Entscheidung sorgte. Statt 2:2 hieß es 3:1 für Bergisch Gladbach. „Der Schiri war heute nicht auf unserer Seite“, klang Hannes bittersüß.

So blieb als Fazit, dass es in dieser Liga nicht reicht, sich nur eine Halbzeit „reinzuhängen“.

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