Eine bewusste Entscheidung für die Linnicher Realschule

Von: Kr.
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Konrektor Holger Kniwel hieß
Konrektor Holger Kniwel hieß den neuen Schulleiter Olaf Staecker zum Tag der offenen Tür willkommen. Foto: Kròl

Linnich. Der Tag der offenen Tür der städtischen Realschule Linnich hat den Zweck, Grundschülern, die kurz vor dem Wechsel in eine weiterführende Schule stehen und deren Eltern, eine Alternative zum Gymnasium und zur Hauptschule vorzustellen.

Einen Morgen lang können sie die Gebäude besichtigen, das Angebot kennenlernen und am Unterricht teilnehmen. Außerdem stehen Lehrer und Schüler bereit, um Fragen zu beantworten. Doch in diesem Jahr war dieser Tag etwas Besonderes. Am 1. Februar wird Olaf Staecker das Amt des Schulleiters übernehmen, das seit Sommer vakant ist. Er übernimmt die Aufgabe in Kenntnis der auch in Linnich geführten Diskussion über eine Sekundarschule, die noch im Raum steht und eventuell Haupt- und Realschule ersetzen könnte.

Nachdem Konrektor Holger Kniwel die Eltern begrüßt hatte, stellte er das Realschul-System vor. So beginnen die Schüler mit einer Erprobungsstufe, in deren Verlauf sie die Grundkompetenzen zum selbstständigen Lernen erlangen. Von der Klasse 7 an beginnt die Differenzierung. Ein viertes Hauptfach kann je nach Neigung der Schüler gewählt werden. Außerdem beginnt die Berufsfindungsphase. Praktika, Bewerbungstraining und Berufsberatung stehen ab Klasse 9 an. „Unsere Schüler beenden die Schule mit einem mittleren Bildungsabschluss, der ihnen viele Möglichkeiten bietet. Sie können eine Berufsausbildung absolvieren, aber auch ihre Schullaufbahn fortsetzen”, erklärte Staecker.

Zum Abschluss ergriff Lars Stern, Schulpflegschaftsvorsitzender das Wort. Er findet, dass die Realschule Linnich eine gute Schule sei, die auch den Eltern die Möglichkeit biete, sich einzubringen. Er dankte Holger Kniwel, der die Schule über Monate durch alle Schwierigkeiten, die die Änderung der Schullandschaft mit sich brachte, manövriert hatte und freute sich auf die Zusammenarbeit mit dem neuen Schulleiter.

Olaf Staecker wurde in Schleswig-Holstein geboren, absolvierte dort die Schule und sein Studium und kam danach nach NRW. Acht Jahre war er an der Realschule Ratheim tätig und acht Jahre an der Realschule in Wegberg als stellvertretender Schulleiter.

Die schwierige Situation, in der sich die Realschulen befinden, ist ihm bewusst. Dennoch habe er sich für diese Schule entschieden und werde sich für ihre Stärkung einsetzen. Alles andere bleibe abzuwarten. Er ist sich sicher, dass die Realschüler gut aufs Leben vorbereitet werden und ihnen neben Sachwissen Sozialkompetenz mit auf den Weg gegeben wird.
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