Ein weiteres Fest der Begegnung

Von: Kr.
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Beim Begegnungsfest in der Welzer Bürgerhalle kamen Flüchtlinge und Bürger zusammen und verbrachten ein paar gemütliche Stunden. Foto: Kròl

Welz. Das ist Willkommenskultur, wie sie sein sollte. Bereits im August hatten die Welzer Bürger mit einem Grillfest, die Flüchtlinge, die im Linnicher Stadtgebiet und vor allem im ehemaligen Welzer Warnamt untergebracht sind, willkommen geheißen und kennengelernt.

Es soll ein sehr schönes Fest gewesen sein und schon bald wurde beim Initiativkreis Asyl, der dieses Fest organisierte, angefragt, ob man es nicht noch einmal wiederholen könnte. Mittlerweile sind noch eine ganze Reihe neuer Flüchtlinge in Welz und Linnich eingetroffen. Insgesamt 150 zumeist junge Männer aus Syrien und afrikanischen Staaten leben im Stadtgebiet. Da fand der Initiativkreis es an der Zeit, wieder einmal ein solches Begegnungsfest auf die Beine zu stellen.

Unerwartete und prompte Hilfe fand die Steuerungsgruppe, die die Sache in die Hand genommen hatte, bei der IG Welz aktiv. Sie fühlt sich in die Pflicht genommen, wenn in Welz etwas im Argen liegt und die öffentliche Hand nicht helfen kann.

So wurden bereits mehrfach Säuberungsaktionen im Dorf durchgeführt, eine Obstwiese angelegt und vieles mehr. Auch für die Flüchtlinge fühlte sich die IG zuständig und richtete, unterstützt von der katholischen Frauengemeinschaft Welz, dieses Begegnungsfest in der Bürgerhalle aus.

Viele Welzer und Flüchtlinge

Viele Welzer waren gekommen, und auch zahlreiche Flüchtlinge nutzten die Gelegenheit, mit den Bürgern Kontakt aufzunehmen und sich auch untereinander besser kennenzulernen. Ein reichhaltiges Büfett, zu dem jeder etwas beigesteuert hatte, Musik und Spiele sorgten für den entsprechenden Hintergrund.

Ein dickes Lob und vor allem ein dickes Dankeschön richtete Sylvia Karger-Kämmerling, Mitarbeiterin des Caritasverbandes Düren-Jülich und zuständig für die Integrationsarbeit in Linnich, an Welz aktiv, die alles so liebevoll vorbereitet hatten. Auch Bürgermeisterin Marion Schunck-Zenker, die die Schirmherrschaft über das Fest übernommen hatte, schloss sich diesem Dank an.

Dieser Abend war auch eine gute Gelegenheit ein Resümee über die Arbeit des Initiativkreises Asyl zu ziehen. So berichtete Karger-Kämmerling, dass das Café Kontakt, in dem sich jeden zweiten und vierten Dienstag im Monat Flüchtlinge und Linnicher im evangelischen Gemeindezentrum treffen, sehr gut angenommen wird.

Eine Fahrradwerkstatt wurde in der Welzer Unterkunft eingerichtet, auch die Sprach- und Lesegruppen sind gut angelaufen. Überhaupt ist die Unterstützung groß, die dem Initiativkreis aus der Bevölkerung zuteil wird. Allerdings bleibt noch viel zu tun.

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