Ein verdienter Sieg in Unterzahl für Bourheim

Von: hfs.
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Ein Fight mit vielen Chancen in der Kreisliga A Düren. M‘Hammed Aitougrame (r.) von Bourheim setzt sich hier gegen Joel Krahe vom Rhenania Lohn durch. Foto: Kròl

Jülich. Es war nach eigener Aussage das letzte Aufgebot, das die Alemannia aus Bourheim dem Gast aus Lohn entgegenstellen konnte.

„Kurzfristig hat dann auch noch Yassin Bourhil absagen müssen“, merkte Alemannia-Coach Olaf Becker an, der den verhinderten Trainer Dirk Lehmann vertrat. Dass er sich nach dem Schlusspfiff über den 2:0-Sieg freute, war verständlich. Denn erstmals stand Becker wieder als Verantwortlicher an der Außenlinie. Dort wird er aber nach der Sommerpause jedes Spiel stehen. Denn Olaf Becker tritt die Nachfolge von Lehmann an, der, wie berichtet, zum Landesligisten Sportfreunde Düren wechseln wird.

„Ich habe meine Zusage gegeben, ich werde die Alemannia in der nächsten Saison trainieren“, freut sich Becker wieder auf den Job, den er bis zur laufenden Saison als Verantwortlicher inne hatte, als er die Alemannia zum Aufstieg führte. Wobei er betont, dass noch nicht entscheiden sei, für welche Mannschaft er denn zuständig sein wird.

In den nächsten Tagen wollen die Entscheidungsträger darüber Klarheit gewinnen. Sollte die Alemannia die A-Liga halten – wofür der 2:0-Erfolg ein großer Schritt war – dürfte Bourheim auch in der neuen Saison in dieser Amateurliga an den Start gehen.

Sololauf bringt die Entscheidung

Eine Klasse, die die Lohner auch unbedingt halten wollen. „Nach den Torchancen hätte die Rhenania den Sieg eindeutig verdient gehabt“, stellte Becker auch sportlich fair fest. Aber, und dies war das Manko, was auch Lohns Interimstrainer Sven Baumann bemängelte, die vielen Torchancen wurden nicht genutzt. „Beziehungsweise unser Keeper Sebastian Wagels hat hervorragend gehalten, ihm haben wir den Sieg zu verdanken“, lobte Becker, dem angesichts seines hoch motivierten Teams auch nicht bange wurde, als Dustin Dekena in der 49. Minute wegen Meckerei vom Platz gestellt wurde.

Selbst mit nur zehn Mann spielte die Alemannia richtig gut, stand sicher in der Abwehr und ließ die Lohner Gäste kommen. „Aber dann wurden wir immer über schnelle Konter gefährlich“ resümierte der Alemannia-Trainer, der mit Freude in der 74. Spielminute den Sololauf von Dennis Lehmann registrierte. Den schloss der Youngster mit dem erlösenden 2:0 – das 1:0 resultierte aus der 55. Minute von Aitougrame – ab.

Dabei blieb es, denn die anschließenden Attacken der Lohner blieben ohne Wirkung.

Für Alemannia Bourheim geht es nun am Sonntagnachmittag beim Tabellenzweiten Schwarz-Weiß Düren weiter, während sich Lohn im Heimspiel gegen den Türkischen SV Düren behaupten muss.

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