Aldenhoven - Ein Trio bewirbt sich um den Aldenhovener Chefsessel

Ein Trio bewirbt sich um den Aldenhovener Chefsessel

Von: jan
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Aldenhoven hat die Wahl: Am 28. September geht es um den ersten Bürger. Foto: dpa

Aldenhoven. Noch einmal wählen die Aldenhovener außer der Reihe: Am 28. September ist die Bürgermeisterwahl die einzige Wahl, die zu diesem Zeitpunkt in NRW stattfindet. Zur Wahl stehen Amtsinhaber Lothar Tertel, der ohne eine Partei im Rücken in den Wahlkampf zieht, CDU-Mann Ralf Claßen und Stephan Spaltner von der SPD.

Der Siersdorfer Claßen ist Diplom-Verwaltungswirt und arbeitet als Referent bei der Krankenhausgesellschaft Nordrhein-Westfalen.

Der kürzlich von der SPD aufgestellte Spaltner ist bei der Stadt Alsdorf als Dezernent für Soziales, Jugend, Schulen und Sport tätig. Dass diese drei Kandidaten antreten, ist so gut wie sicher. Einzig die Zustimmung des Wahlausschusses am 26. August steht noch aus. „Da hat es bisher noch nie Probleme gegeben“, sagt Franz-Josef Krieger, der stellvertretende Wahlleiter in Aldenhoven.

Ende August gehen die Wahlbenachrichtigungen an die etwa 10.900 Stimmberechtigten heraus. Ab dann kann die Briefwahl beantragt werden. Der Weg zu den Wahllokalen könnte für einige Aldenhovener etwas weiter werden. Statt der 15 Stimmbezirke bei der Kommunalwahl im Mai gibt es diesmal neun Bezirke. Dazu kommen drei Briefwahl-Bezirke.

Ein anderer Unterschied zur Kommunalwahl: Es könnte eine Stichwahl geben: Wenn keiner der drei Kandidaten 50 Prozent oder mehr aller Stimmen auf sich im ersten Anlauf vereinen kann. Dann gäbe es zwei Wochen später am 12. Oktober eine Stichwahl zwischen den zwei Bewerbern, die im ersten Durchgang die meisten Stimmen erhalten haben.

Weil Bürgermeister Lothar Tertel einer der Kandidaten ist, kann er nicht als Wahlleiter fungieren. Diese Position füllt deswegen der Leiter des Fachbereichs I und bisherige stellvertretende Wahlleiter Horst Wassenhoven aus. Franz-Josef Krieger ist für die Bürgermeisterwahl der Stellvertreter.

Der Wahltermin außer der Reihe liegt im Jahr 2007 begründet. Damals ging Bürgermeister Emil Frank in Pension. Die Gemeindeordnung sah damals vor, dass ein Nachfolger für den Rest der aktuellen Amtsperiode gewählt werden musste, plus einer vollen Amtsperiode von sechs Jahren im Anschluss. Mittlerweile hat sich die Ordnung geändert. Die nächste Bürgermeisterwahl im Jahr 2020 findet dann im Rahmen der Kommunalwahl statt.

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