Lich-Steinstraß - Ein Stück Heimat: „Herzlich willkommen in Lich-Steinstraß”

Ein Stück Heimat: „Herzlich willkommen in Lich-Steinstraß”

Von: ptj
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Feierliche Enthüllung: Unter Federführung von Herbert Hüpgen (r.) wurde ein Wunsch vieler Lich-Steinstraßer Wirklichkeit. Foto: Jagodzinska

Lich-Steinstraß. „Was hier realisiert worden ist, ist ein Stück Heimat. Das macht unsere Dörfer lebenswert”. Mit diesen Worten brachte Landtagsabgeordneter Josef Wirtz als Laudator auf den Punkt, was der Heimatverein Lich-Steinstraß unter Federführung von Herbert Hüpgen und mit Unterstützung von Sponsoren verwirklicht hat.

Inmitten von Pflastersteinen, von Blumenbeeten unterbrochen, heißt nun ein Ortsschild alle Passanten willkommen.

Es wird von einem stattlichen Holzgerüst gehalten, das, in Beton einfasst, von einer mit Schiefertafeln gedeckten Dachkonstruktion beschirmt wird. Eine Luftaufnahme des Ortes im Sonnenlicht bildet den Bildhintergrund des Schildes, rechts ist eine Aufnahme der Kirche St. Andreas und Matthias zu sehen, darunter einige wichtige Eckdaten.

Links im Bild ist das zweiteilige, rot-gelb-blaue Ortswappen abgebildet, in der Mitte in großen weißen Lettern zu lesen: „Herzlich willkommen in Lich-Steinstraß”.

Bei der Gestaltung des Schildes hatten Heike Hilger und Tanja Grüdl aus der vereinseigenen Theatergruppe „Theaterlust” viel Fantasie und Kreativität bewiesen. Ein Ortsschild, das seinesgleichen sucht und der feierlichen Enthüllung zu Trompetenklängen würdig ist, die nun innerhalb eines Familienfestes mit ansprechendem Rahmenprogramm rund um die Kirche umgesetzt wurde.

Bedenkt man alleine den Arbeitsaufwand von etwa einem halben Jahr - mit Unterbrechungen - für ein Ortsschild, begonnen mit dem Aushub durch einen Bagger, scheint das Lob der stellvertretenden Bürgermeisterin Margarethe Esser-Faber nicht übertrieben: „Ich sehe die Leute in Lich-Steinstraß immer nur arbeiten”.

Organisator Herbert Hüpgen fasste zusammen: „Für mich als Vorsitzender des Heimatvereins war es eine Freude zu erleben, mit welcher Begeisterung die Mitglieder bei der Planung und beim Aufbau des Schildes bei der Sache waren und wie sich immer wieder Menschen zu einer lebendigen Gemeinschaft zusammen fanden”. Der vier Jahre junge Heimatverein hat schon sehr viel bewegt und noch einiges geplant.

Auch das Engagement des Jazz-Trios „Prosecco - Pur” passte ins Bild des „neuen Gesichts” des Ortes: Martin Veenstra, Wolfgang Greiss und Sängerin Inge Neumann interpretierten begeisternd den Jazz in seiner ganzen Bandbreite. „Alle Ortsvereine können sich im Heimatverein wiederfinden”, betonte der neue Ortsvorsteher Peter Wilden, der bei der Enthüllung zum ersten Mal seines Amtes waltete.
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