Ein Signal für alle Häuslebauer

Von: oha
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Walfried Heinen (RWE/links) un
Walfried Heinen (RWE/links) und Bürgermeister Hermann Heuser (2.v.r) übergaben den Klimaschutzpreis an René Michels, Betarix Michels-Grötzsch, Monika Hilgers und Roswitha Wirtz. Rechts: Fachbereichsleiter Peter Schmitz. Foto: Ottmar Hansen

Niederzier. Der Klimaschutzpreis der Gemeinde Niederzier geht in diesem Jahr an den Verein „Katzen in Not” sowie an das Ehepaar René Michels und Beatrix Michels-Grötzsch.

Vom mit 1000 Euro dotierten Preis (zur Verfügung gestellt von RWE Deutschland) erhielt die Katzenhilfe 700 Euro. Die mehr als 40 Mitglieder des Vereins engagieren sich für den Tierschutz, indem sie verwilderte Katzen einfangen und zum Tierarzt bringen. Die Tierfreunde sorgen dafür, dass die Katzen entfloht, entwurmt, geimpft und kastriert werden. Danach geht es auf die Suche nach einem neuen Zuhause.

„Bei Ihnen sind die Tiere in guten Händen”, lobte Bürgermeister Hermann Heuser am Dienstag die Vertreter des Vereins bei der Preisübergabe im Rathaus. „Auch Ihre Tätigkeit ist Umweltschutz!” Den beiden Vertreterinnen des Vereins versprach der Bürgermeister, das Thema „Kastrationspflicht für Katzen” noch einmal auf die Tagesordnung zu setzen. Mit dem indianischen Sprichwort „Wir haben die Erde nicht von unseren Eltern geerbt, sondern von unseren Kindern geborgt”, verwies Heuser danach auf die Leistung des Ehepaares Michels, das bei der Errichtung seines Hauses im Neubaugebiet an der Neuen Mitte vor allem den Klimaschutz berücksichtigte.

So wird das Einfamilienhaus, das als eines der ersten Gebäude in diesem Areal hochgezogen wurde, umweltfreundlich mit einer Luft-Wärmepumpe beheizt. Damit die Wärme nicht gleich wieder entweicht, hat das Haus 36 Zentimeter dicke Wände. Die Beleuchtung funktioniert über LED-Technik. Eine Solaranlage sorgt meistenteils für warmes Wasser. „Das ist vorbildlich und ein Signal für die anderen Häuslebauer, die jetzt noch in das Gebiet an der Neuen Mitte ziehen”, betonte Heuser. Gemeinsam mit dem Bürgermeister überreichte RWE-Kommunalbetreuer Walfried Heinen den Preisträgern ihre Urkunden.
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